Podestplatz für Triathleten

Das Tri-Top-Team kämpfte am Wochenende im Hallenbad Triesen am 24-Stunden-Schwimmen erfolgreich.

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Beim 24-Stunden-Schwimmen lagen die Athleten oft Kopf an Kopf. (Bild: pd)

Beim 24-Stunden-Schwimmen lagen die Athleten oft Kopf an Kopf. (Bild: pd)

SCHWIMMEN. Am vergangenen Wochenende standen Reto Stutz, Philipp Gubler, Sven Schawalder sowie die Gebrüder Ueli und Jürg Bühler mit dem Team «Fish Ahoi» am 24-Stunden-Schwimmen im liechtensteinischen Triesen im Einsatz. Ergänzt wurde das Team durch die Vorarlberger Triathleten Martin und Daniela Bader aus Dornbirn und Silvan Weder vom SK Widnau. Start war am Samstag um 12 Uhr mittags. Von Beginn weg ging es voll zur Sache. Im Staffelsystem reihte sich Sprint an Sprint, wobei teamweise unterschiedliche Einsatzstrategien verfolgt wurden. Bereits in der ersten Stunde zeichnete sich ein hartes Duell zwischen den Rheintaler Triathleten und einem Schwimm-Team aus Turin ab. Per Zufall waren die Norditaliener auf derselben Bahn eingeteilt. Ablösung folgte auf Ablösung, 50 Meter Sprint auf 50 Meter Sprint. Nach der ersten Stunde hatte «Fish Ahoi» 5650 Meter auf dem Konto – 25 Meter mehr als ihre Bahnnachbarn. Die Südländer machten weiter Druck, holten die wenigen Meter auf und gegen 21 Uhr abends schienen sie den Rheintalern definitiv davonzuschwimmen. Zu diesem Zeitpunkt hatten sich die Turiner ein kleines Polster von 650 Metern Vorsprung angelegt.

Die Nacht gehörte dann aber klar den Triathleten, was bei genauerer Kenntnis der Szene niemanden wirklich überraschte, ausser die Italiener. In den Morgenstunden rieben die sich dann erst mal verdutzt die Augen. Wegen den Tri Top Nachtschwärmern ist ihnen der ganze Vorsprung davongeschwommen. Damit war das Rennen neu lanciert. Wieder jagten sich die beiden Teams Schulter an Schulter durch das Schwimmbecken. Auf beiden Seiten wurde auf Biegen und Brechen gesprintet, mit Zeiten, als hätte es die 20 langen und überlangen Stunden nie gegeben. Leider waren die Norditaliener jetzt aber wieder hellwach. Darauf konnten die inzwischen doch sichtbar ausgepowerten Tri Toper beim besten Willen nicht mehr kontern. So gewann die Mannschaft aus Turin letztendlich nach genau 127,65 Kilometern den harten 24-Stunden-Fight hauchdünn mit 450 Metern Vorsprung. (pd)