Planungskredit gutgeheissen

An ihrer Gemeindeversammlung wählten die evangelischen Kirchbürger von Reute-Oberegg Regula Schibli aus Oberegg zu ihrer neuen Präsidentin.

Karin Steffen
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An der Versammlung: (von links) Stefan Zürcher (Kivo), Hanspeter Tobler (GPK), Verena Sturzenegger (Kivo), Doris Stahel (Kivo), Regula Schibli (Kivo-Präsidentin), Angelika Geiger (Synode), Elsbeth Blatter (Kivo, Synode), Grit Hermann (Kivo), Sandy Ullmann (GPK), Samuel Keller (GPK). (Bild: Karin Steffen)

An der Versammlung: (von links) Stefan Zürcher (Kivo), Hanspeter Tobler (GPK), Verena Sturzenegger (Kivo), Doris Stahel (Kivo), Regula Schibli (Kivo-Präsidentin), Angelika Geiger (Synode), Elsbeth Blatter (Kivo, Synode), Grit Hermann (Kivo), Sandy Ullmann (GPK), Samuel Keller (GPK). (Bild: Karin Steffen)

REUTE. Das Traktandum Planungskredit für den Umbau des Wohntraktes im Pfarrhaus gab wider Erwarten zu wenig Diskussion Anlass. Der Planungskredit von 25 000 Franken für den Umbau wurde einstimmig angenommen. Präsident Michael Künzler erläuterte nochmals zwei Punkte, die im Vorfeld zu Bedenken geführt hatten. Zum einen waren die hohen Umbaukosten von rund 900 000 Franken an der öffentlichen Orientierungsversammlung vom 13. März kritisch hinterfragt worden. Künzler bestätigte, dass es sich um einen hohen Betrag handle, die Kirchgemeinde jedoch nach dem Umbau einen konjunkturunabhängigen Gegenwert besitze. Zum andern sei im Ideen-Café der Gemeinde die Forderung nach bezahlbaren Wohnungen im Zentrum aufgetaucht.

Diese beiden Punkte sprechen für einen nachhaltigen Umbau der Wohnung im Pfarrhaus. Alt Gemeindepräsident Arthur Sturzenegger betonte, dass der Bau von drei anstatt nur zwei neuen Wohnungen in Betracht gezogen werden sollte. Die Kirchgemeinde stimmte dem Planungskredit einstimmig zu.

Schibli übernimmt Präsidium

Ebenso einstimmig wählten die 30 Anwesenden Regula Schibli in das Amt der Präsidentin. Sie zeigte sich erfreut über die Wahl und die kommende Zusammenarbeit im Gremium. Sie sei sich jedoch bewusst, dass es nach der umsichtigen Amtsführung ihres Vorgängers Michael Künzler schwierig werde, dieses Amt zu bekleiden. Schibli hat eine kaufmännische Ausbildung genossen und war vor allem im technischen Bereich tätig. Sie hat unter anderem bereits in der Pfarrwahlkommission mitgewirkt.

Vakanzen besetzt

Sämtliche weiteren Ämter konnten besetzt werden. So konnte die Kirchenvorsteherschaft (Kivo) mit Doris Stahel, Mohren, wieder auf sechs Mitglieder aufgestockt werden. Im letzten Jahr musste die Kivo auf fünf Mitglieder reduziert werden, da nicht genügend Nachfolger gefunden werden konnten. Nach dem Rücktritt von Hanspeter Eugster füllte Sandy Ullmann, Schachen, die Lücke in der Geschäftsprüfungskommission.

Mit Elsbeth Blatter wählten die Anwesenden eine zweite Vertreterin für die Synodale. Blatter ist bereits Kivo-Mitglied.

Leiser und stiller Abgang

Der scheidende Präsident wünsche sich einen leisen und stillen Abgang, ergriff Pfarrerin Martina Tapernoux abschliessend das Wort. Diesen Wunsch wolle man respektieren, oder wenigstens fast. Sie möchte dazu nur ein einziges Wort sagen: «Danke!»

Die Kirchenvorsteherschaft setzt sich aus folgenden Mitgliedern zusammen: Regula Schibli, Oberegg, Präsidentin; Grit Hermann, Schachen, Kassieramt; Elsbeth Blatter, Oberegg; Verena Sturzenegger, Schachen; Stefan Zürcher, Dorf; Doris Stahel, Mohren. In der Geschäftsprüfungskommission haben folgende Personen Einsitz: Hanspeter Tobler, Schachen; Samuel Keller, Dorf; Sandy Ullmann, Schachen.

Die Vertreterinnen für die Synode sind: Angelika Geiger, Oberegg; Elsbeth Blatter, Oberegg.

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