Pius Friberg ist Obervogel Nr. 19

REBSTEIN. 2008 hatten die Arbeitskolleginnen und -kollegen den Betriebselektriker am Spital Altstätten zum Mitarbeiter des Jahres gewählt. Nun machten ihn die Obervögel zum Dank zu ihrem neuen Küken.

Max Tinner
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Die Obervögel machen Pius Friberg zu ihrem neuen Küken. Links Benno Keel, rechts Urs Hermann. (Bild: Max Tinner)

Die Obervögel machen Pius Friberg zu ihrem neuen Küken. Links Benno Keel, rechts Urs Hermann. (Bild: Max Tinner)

Neuer Obervogel, mittlerweile die Nummer 19, ist Pius Friberg. In Rebstein gibt es offenbar kaum einen Verein, in dem er nicht mithilft, wenn Hilfe gebraucht wird. In der Laudatio aufgezählt wurden der Männerchor, der Einwohnerverein, der Fussballclub, der Samariterverein und die Guggenmusik Burgtätscher.

Zugezogen

Ausserdem ist der vor 17 Jahren in Rebstein Zugezogene auch aktiver Feuerwehrler und eine gesellige Frohnatur.

Beruflich ist Friberg Betriebselektriker am Spital Altstätten, wo er 2008 von den Arbeitskolleginnen und -kollegen zum Mitarbeiter des Jahres gewählt worden war.

Mit seinen Elektrofachkenntnissen lockten die Obervögel ihr neues Küken auch in die Falle: Eigentlich hätte er auf dem Dorfplatz während der Obervogelehrung Würste braten sollen. Doch dann bestellte man ihn ins Feuerwehrdepot, weil der Generator auf dem Rüstfahrzeug angeblich nicht richtig funktioniere. Weil der für den Generator Verantwortliche gestern auswärts war, bat man Friberg, ihn zu richten.

Als Küken wird Pius Friberg nun von den anderen Obervögeln unter die Fittiche genommen. Urs Hermann, der letztjährige Obervogel, wird dabei sein «Götti» sein, was diesem besonders gefällt: Er ist bereits der Götti von Pius Fribergs Bub.

Rätoromanisch zwitschern

«Für ein Jahr dürfen mir jetzt beide Götti sagen», lacht Hermann. Umgekehrt erhoffen sich die Obervögel, vom gebürtigen Bündner ein paar Brocken Rätoromanisch zu lernen. Seinen ersten Einsatz hat der neue Obervogel heute am Rebsteiner Umzug.

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