Piraten in der Turnhalle

POLYSPORT. Kinderlachen, Piratenmusik, Bratwurstgeruch und tanzende Seeräuber mit roten Kopftüchern – wer am Sonntag die Schöntal-Turnhalle in Altstätten betrat, wurde von einem Feuerwerk für alle Sinne empfangen.

Damian Zellweger
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Lianen-Schwingen war einer der beliebtesten Posten. (Bild: pd)

Lianen-Schwingen war einer der beliebtesten Posten. (Bild: pd)

Polysport. Kinderlachen, Piratenmusik, Bratwurstgeruch und tanzende Seeräuber mit roten Kopftüchern – wer am Sonntag die Schöntal-Turnhalle in Altstätten betrat, wurde von einem Feuerwerk für alle Sinne empfangen. Über drei Hallen verteilt, zeigten Kinder ihre Freude an der Bewegung und zauberten den Zuschauern und Helfern ein breites Lächeln ins Gesicht.

Spass und Fitness

Der Anlass für diesen polysportiven Piraten-Tag war die Abschlussarbeit zweier Maturandinnen. Jennifer Alig und Sereina Wüst organisierten gemeinsam mit der Gruppe «I love KTVA», einem Bewegungstag für Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren. «Am Morgen haben wir an verschiedenen Posten ihre koordinativen Fähigkeiten, ihre Geschicklichkeit und ihre Fitness getestet», erklärt Jennifer Alig. Der Spass kam dabei auch nicht zu kurz. So standen die Teilnehmer bei Posten wie dem Lianen-Schwingen oder dem Büchsenschiessen regelrecht Schlange.

Auch am Nachmittag ging es sportlich weiter. In Gruppen erledigten die Teilnehmer «piratische» Aufgaben, wie einen Hindernislauf mit Augenklappen oder das Zusammensetzen einer Schatzkarte. «Wir sind sehr zufrieden, wie der ganze Tag verlaufen ist», fasst Organisatorin Sereina Wüst zusammen, «es gab viele positive Feedbacks.» Beunruhigend für die jungen Organisatorinnen sei aber gewesen, dass viele der angemeldeten Kinder überhaupt nicht erschienen sind. «Da wir mit mehr Teilnehmern gerechnet haben, ist vor allem in der Festwirtschaft einiges übrig geblieben», sagt Jennifer Alig.

Viele freiwillige Helfer

In grosser Anzahl erschienen sind dafür die freiwilligen Helfer, die zum einen Kolleginnen, zum anderen Mitglieder der Gruppe «I love KTVA» waren. Die Zusammenarbeit mit «I love KTVA» habe sich gelohnt, sagen die Organisatorinnen. Nicht nur Helfer habe man benötigt, auch der eine oder andere Tip von einem «I-love-KTVA»-Mitglied, das die Entstehung des Projektes begleitete, sei sehr gut angekommen. «Durch diese Zusammenarbeit haben wir auch gelernt, wie viel Arbeit eigentlich hinter diesen wenigen Stunden steckt, die so ein Anlass dauert.»

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