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PFERDESPORT: Hoch auf dem schnellen Wagen

An den Fahrsporttagen auf der Allmend in Altstätten wurde den zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauern grossartiger Pferdesport geboten.
Gerhard Huber
Schweizer Meister Mario Bezzola mit seinen Rappen Ellias und Enno.

Schweizer Meister Mario Bezzola mit seinen Rappen Ellias und Enno.

PFERDESPORT. Gestriegelte Pferde, vornehme Kleidung und blankpolierte Kutschen: Die Zutaten für eine gediegene Atmosphäre, wie sie das Gespannfahren bietet. Oder wie es der Präsident des Veranstalters, der Gespann-Fahrverein Rheintal, Reto Ulmann treffend ausdrückte: «Die Aufgabe der Gespannfahrer ist es, mit Eleganz und wenig Druck aufs Pferd dennoch Dynamik auf den Parcours zu bringen.»

Schwieriger Parcours

Siebzig Gespannfahrer aus der ganzen Schweiz waren mit ihren Pferden angereist, um den schwierigen Parcours in möglichst kurzer Zeit und mit möglichst wenigen Fehlerpunkten zu bewältigen. Es gilt beim Gespannfahren, die Kutschen bei voller Fahrt genau zwischen den in der schwierigsten Klasse nur 20 cm neben der Spur befindlichen Hütchen hindurch zu manövrieren. Dabei müssen Mensch und Tier zuvor auf dem Dressurviereck zeigen, dass sie möglichst perfekt harmonieren.

Dazu wird der Gesamteindruck des Gespanns bewertet, auch die korrekte Kleidung von Fahrer und Passagier, die mit der Kutsche dem Thema Stadt oder Land entsprechen muss.

OKV-Fahrcup gewonnen

Trotz des mehr als feuchten Wetters war es den Veranstaltern gelungen, den Parcours fahrbar zu machen. Sehr erfreulich war das Ergebnis im OKV-Fahrcup, bei dem es dem Gastgeber-Verein gelang, unter neun teilnehmenden Equipen den ersten Platz zu belegen. Grossartig ist auch das Ergebnis von Andreas Heule aus Widnau, der mit den Pferden Laska X! und Sabrina VIII hinter Urs Bickel, Grabs, den zweiten Rang bei der Kurzprüfung der Zweispänner Pferde L belegte.

Bereits zum zweiten Mal wurden die idealen Bedingungen genutzt, um auch ein Distanzreiten durchzuführen. Genauer gesagt, ein Einsteiger-Distanzritt für Neugierige und Frischlinge. Werden in den höchsten Klassen bis zu 160 km zurückgelegt, so war hier eine Distanz von ca. 25 km mit einer Geschwindigkeit von sieben bis 12 km/h zu bewältigen.

Reto Ulmann (l.), Andreas Geiger vom Gespann-Fahrverein Rheintal. (Bilder: Ulrike Huber)

Reto Ulmann (l.), Andreas Geiger vom Gespann-Fahrverein Rheintal. (Bilder: Ulrike Huber)

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