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PFERDESPORT: Das verflixte letzte Hindernis

Am Hallenspringen des Gestüts Wichenstein in Oberriet verpasst Lokalmatadorin Karin Hanselmann den Sieg in der Hauptprüfung nur ganz knapp. Den Siegerpreis darf Bruno Fuchs aus Henau mit nach Hause nehmen.
Katharina Rutz
Lokalmatadorin Karin Hanselmann scheiterte an der letzten Stange des Parcours und wurde Fünfte. (Bilder: Katharina Rutz)

Lokalmatadorin Karin Hanselmann scheiterte an der letzten Stange des Parcours und wurde Fünfte. (Bilder: Katharina Rutz)

Katharina Rutz

Das Hallenspringen in Oberriet ist eines der grössten der Region. Am Samstagabend fand mit dem N140 die Hauptprüfung für nationale Reiter statt. Ganz knapp verpasste dabei Karin Hanselmann vom Gestüt Wichenstein den Sieg. In einem spannenden Stechen kämpften sieben Reiter um den ersten Platz. Hanselmann war mit ihrer Stute For Me vom Wichenstein mit der schnellsten Zeit unterwegs, als die letzte Stange des Parcours fiel. Somit gewann Bruno Fuchs aus Henau sein erstes Springen in dieser Höhe mit seinem Tschechischen Wallach Adomo’s Joker. Zwar reitet er den erst neunjährigen Wallach bereits zwei Jahre, vor vier Monaten aber hat er ihn seinen Sponsoren abgekauft. Umso mehr freute ihn dieser Sieg. «Das war erst sein vierter Start in dieser Höhe. Heute zeigte er ausgezeichnete Runden», sagt er über sein Pferd. «Er hat noch viel Potenzial.» Mit ihrem Abwurf landete Karin Hanselmann auf dem fünften Platz. Zweiter wurde Andreas Ott aus Mettmenstetten und Dritter Stefan Meierhans aus Gossau.

In der zweithöchsten Prüfung über 135 Zentimeter konnte der Diepoldsauer Ivo Spirig brillieren. Mit seiner Stute Quattro’s Xena ritt er die schnellste Zeit vor Kate Gygax aus Safenwil und Raphael Masson aus Speicherschwendi. Einen Sieg konnte Karin Hanselmann aber doch noch feiern. In der Prüfung über 120 Zentimeter gewann sie mit Vintage Love D’Safray.

1300 Starts an vier Turniertagen

OK-Präsident Samuel Hanselmann nahm selbst an den höchsten Prüfungen teil, schaffte es jedoch nicht auf die vorderen Ränge. Viel wichtiger war ihm aber auch der reibungslose Verlauf der vier Tage Springsport mit rund 1300 Starts. Alle regionalen Prüfungen präsentierten sich mit vollen Teilnehmerfeldern. Das Turnier startete bereits am Mittwoch mit Parcourshöhen von 100 und 105 Zentimetern. Am Freitag fanden die Prüfungen von 110 bis 120 Zentimetern statt, am Samstag über 125 bis 140 Zentimeter. Der Sonntag gehörte dem Nachwuchs und den Turniereinsteigern. Nicht minder ernsthaft wurden die Parcours in der Höhe von 70 bis 90 Zentimetern besichtigt und mit Herzblut von Pferd und Reiter bestritten.

Am Mittwochabend fand erstmals ein Workshop statt. Die beiden Pferdespezialisten Daniela Danckert (Physiotherapeutin und Chiropraktikerin) und Peter Menet (Sattelexperte) vermittelten den Teilnehmern anschau­-lich, wie ein Pferd geritten werden sollte, damit es lange gesund bleibt und sportliche Höchstleistung bringen kann. «Der Workshop ist gut angekommen. Die Teilnehmer sind extra für den Workshop angereist», freut sich der OK-Präsident. Auch die Zusammenarbeit mit der Guggenmusik Bleandastöber, die die Bar führte, hat sich für Hanselmann bewährt. Stolz ist er auch auf die bewährten Helfer hinter den Kulissen. So war auch dieses Jahr der Speaker Beat von Ballmoos und der Parcoursbauer Guido Balsiger vor Ort. «Das Hallenspringen Oberriet hat insgesamt eine besondere Atmosphäre, das spüren auch die Reiter», ist Samuel Hanselmann überzeugt.

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