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Pfarrhaus bleibt reines Wohnhaus

Die Katholiken haben am Donnerstag einstimmig beschlossen, das denkmalgeschützte und zurzeit leer stehende Pfarrhaus für 0,8 Mio. Franken sanft zu sanieren. Das Sekretariat wird nicht integriert.
Monika von der Linden

Die Katholische Kirchgemeinde Balgach hat 1647 Stimmberechtigte. Von ihnen kamen am Donnerstag gerade einmal 38 in den Frongarten, um an der ausserordentlichen Versammlung über die Zukunft des Pfarrhauses zu bestimmen. «Eine sanfte Renovation drängt sich auf», sagte Präsidentin Brigitte Wicki.

Bereits im Frühjahr hatte der Rat über seine Pläne informiert, das im Jahr 1752 erbaute und vor fünfzig Jahren umgebaute Pfarrhaus sanieren zu wollen. Damals ging er noch von 1,4 Mio. Franken Kosten aus. Das angesparte Kapital (etwa 1 Mio. Franken) wolle man aber nicht für nur eine Liegenschaft aufbrauchen, weil es noch andere Projekt gebe, sagte Bauchef Moritz Schmid am Donnerstag.

Deshalb verzichtet man auf den Einbau einer Erdsondenheizung und ersetzt die defekte Ölheizung durch eine Gasfeuerung. Die Räume werden nicht vergrössert. «Weil wir die Wände und Böden nicht sanieren, gehen wir dort kein Risiko unliebsamer Überraschungen ein», sagte Schmid. Der Wärmeverlust wird mittels neuer Fenster und der Isolierung des Daches vermindert. Der Denkmalschutz untersage eine Aussendämmung, erklärte Architekt Lothar Bandel. Das Amt für Denkmalschutz hat bereits einen Beitrag von 55 000 Franken an die Gesamtkosten von 800 000Franken gesprochen. Der ist jedoch streng an die ausgehandelten Bedingungen geknüpft.

Zu reden gab die Nutzung des voraussichtlich im Juli 2017 fertig renovierten Pfarrhauses. Weil Diakon Carsten Wolfers sich in der Mietfrage nicht mit dem Rat finden konnte, wird Dario Canal (Messmer) das Wohnhaus mieten. Das Sekretariat wird nicht ins Pfarrhaus verlegt. In der Diskussion wurden alle Bedenken so weit ausgeräumt, dass die Versammlung vorbehaltlos allen Anträgen zustimmte. Der Baubeginn ist im März 2017 geplant.

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