Pfarreigebäude wird gut begehbar

BERNECK. Kirchenverwaltungsratspräsident Pius Heilig informierte am Donnerstagabend die Anwohner und Nachbarn der katholischen Kirche Berneck über die Sanierung des Pfarreigebäudes. Die Baueingabe wurde gestern gemacht.

Larissa Binder
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Haben informiert: Peter Räss, Pius Heilig und Peter Rüegg (von links). (Bild: Larissa Binder)

Haben informiert: Peter Räss, Pius Heilig und Peter Rüegg (von links). (Bild: Larissa Binder)

Peter Rüegg, der leitende Architekt des Projektes, erklärte kurz die Vorstellungen der Verantwortlichen. Den Charakter von 1938, den der Architekt Hans Burkhard mit der Renovation der Kirche und dem Anbau der Seitengänge festlegte, soll das Gebäude aber behalten.

Unschöne Mauer

Die Mauer, die den Kronenweg entlang verläuft und das Kirchengrundstück von der Strasse trennt, soll wieder dem Stil der Kirche entsprechen.

«Die jetzige Mauer entspricht eher einem plumpen grauen Betonklotz, was überhaupt nicht zu der schönen Kirche passt», sagte Rüegg. Die neue Mauer solle die Schönheit der katholischen Kirche unterstreichen.

Mehr Licht

Im Pfarreisaal selber werden die Fenster ausgetauscht und tiefer gesetzt, sodass mehr Licht in den Saal hinein scheint. Die Fenster der Nordseite werden von vier auf fünf erweitert.

Vor dem Eingang des Pfarreisaals wird es ein Entrée mit einer Doppelflügel-Glastür geben, um mehr Licht einzufangen.

Ebenerdiger Eintritt

Mit einer Terrainabsenkung von 16 cm will man den Eintritt in den Saal ebenerdig machen. Ziel ist es, dass auch für Rollstuhlfahrer möglichst alle Räume des gesamten Gebäudes erreichbar sind. Das Office und die Toiletten sollen in den Neubau verlagert und dort leicht begehbar gemacht werden. Eine der drei Toiletten wird behindertengerecht eingerichtet.

Das verlagerte Office soll dann für kirchliche und feierliche Anlässe durch das ebene Terrain besser erreichbar sein. Beim Absenken des Bodens wird auch sogleich eine Wärmedämmung eingebaut. Auch für eine bessere Durchlüftung wird gesorgt. Eine Lüftungsanlage zur Erfrischung der Luft im Pfarreisaal beansprucht zwar einen grossen Teil der Gesamtkosten, ist allerdings für Kochanlässe und Ähnliches unabdingbar, da durch die unterirdischen Verhältnisse die Luftströmung aufs Minimale beschränkt ist.

Arbeitsteilung

Die architektonische Aufsicht während der Sanierung übernimmt Peter Rüegg, für die bauliche Leitung ist Peter Räss zuständig. Diese Arbeitsteilung führt zu optimalen Verhältnissen für mehr Arbeitseffizienz. «Baustart ist voraussichtlich Anfang Februar, sofern das Wetter mitspielt», erklärte Räss, «So sollten wir noch vor den Sommerferien des nächsten Jahres mit den Arbeiten abgeschlossen haben.» Die Anwohner haben von Februar bis nach Ostern die grössten Beeinträchtigungen in Bezug auf Lärm und Baufahrzeuge, die viel Platz benötigen, zu erwarten.

Für den Schulweg und den Durchgang für die Kirchgänger wird noch nach Lösungen gesucht.