Personelle wechsel
Rheineck: Eine neue Schulleiterin und vier Rücktritte

Rheineck hat Nathalie Meier als neue Schulleiterin der Oberstufe gewählt. Daneben haben vier Personen ihre Ämter niedergelegt.

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Nathalie Meier.

Nathalie Meier.

Bild: pd

(sk) Seit Sommer 2020 führt Thomas Kurer, Schulleiter der Primarschule, interimsweise auch die Oberstufe. Die Vakanz konnte per 1. August 2021 neu besetzt werden. Als zukünftige Oberstufenschulleiterin wurde Nathalie Meier aus Rorschacherberg gewählt. Meier ist ausgebildete Real- und Primarlehrerin und arbeitet derzeit an der Oberstufe Goldach. Sie ist dank ihrer Tätigkeit als Präsidentin des Verbandes der Oberstufenlehrkräfte «Sek1 St.Gallen» und als Praktikumsleiterin der Pädagogischen Hochschule St.Gallen ausgezeichnet vernetzt. Noch dieses Jahr beginnt Meier den Lehrgang «Schulleitung CAS». Schulkommission und Stadtrat sind überzeugt, die ideale Kandidatin für die Leitung der Oberstufe gefunden zu haben.

Neuer Stadtrat hat sich konstituiert

Kürzlich traf sich der Stadtrat erstmals in neuer Besetzung. Anin Wider (neue Stadträtin) und Angelika Margadant (neue Schulkommissionspräsidentin) nahmen zum ersten Mal am Besprechungstisch im Ratssaal Platz. Bevor es um die ordentlichen Traktanden ging, musste der Rat die Konstituierung vornehmen und die allgemeinen Tarife für die Amtsdauer 2021– 2024 festlegen. Wider wurde als Delegierte in die Delegiertenversammlung (DV) der Feuerwehr RTL sowie als Ersatzmitglied für Stadtrat Simon Näscher in der DV des Pflegewohnheims Thal-Rheineck gewählt. Näscher hat dieses Amt auch neu erhalten.

Margadant wurde als Ersatzmitglied für Urs Müller in der EV Pflegewohnheim Thal-Rhein­-eck gewählt. Weiter wird sie in der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde anstelle von Stephan Vitzthum sowie in der Volkshochschule Rorschach anstelle von Urs Müller Platz nehmen. Neben weiteren kleinen Änderungen wurde Vitzthum als Präsident der Hafenkommission gewählt. Er wird zudem in Sportplatzkommission und Seerettungsdienst Rorschach Einsitz haben.

Abschied nach 42 Jahren im Dienst der Stadt

Oscar Kaufmann.

Oscar Kaufmann.

Bild: pd

Stadtrat Paul Lutz und Schulkommissionspräsident Oscar Kaufmann waren zusammengerechnet 42 Jahre in den Rhein­ecker Behörden tätig. Per Ende 2020 haben sie ihre Ämter abgegeben. Lutz wurde 1997 in Rheinecks Geschäftsprüfungskommission gewählt. Er kontrollierte die Arbeit der Verwaltung und des damaligen Rates. Dies schien ihm so gut zu gefallen, dass er sich 2000 dazu entschied, für den Gemeinderat zu kandidieren. Er wurde mit 628 Stimmen im ersten Wahlgang gewählt. Mit dieser Wahl übernahm er das Präsidium der Hafenkommission und weitere Delegationen. Seither kümmerte Lutz sich leidenschaftlich um die Leitung der Hafenmeister und den Betrieb und Zustand der Häfen Steinlibach und Schifflände. Seit 2005 war er zusätzlich Vizepräsident und leitete bei Abwesenheit des Gemeindepräsidenten die Geschäfte der Stadt. Bei unzähligen Projekten konnte Rheineck auf Paul Lutz’ Know-how zurückgreifen.

2001 stellte sich Oscar Kaufmann für die GPK der damals selbstständigen Schulgemeinde auf und wurde deutlich gewählt. Ein Jahr später folgte die Wahl in den Schulrat, wo er bis 2006 amtete. Von 2007 bis zum Ende der Amtsdauer 2020 war er als Schulkommissionspräsident der noch relativ neuen Einheitsgemeinde tätig. Fast 20 Jahre setzte Kaufmann sich für die Schule ein. Mit seiner offenen, kommunikativen Art und seinen Fachkenntnissen hat er die Schule Rheineck positiv geprägt und geführt.

Stadtrat und Personal der Stadtverwaltung bedanken sich bei Lutz und Kaufmann für 42 Jahre Arbeit und wünschen ihnen für die Zukunft weiterhin viel Erfolg und Gesundheit.

Rheineck sucht neue Stimmenzähler

Nach über 20 Jahren im Stimmbüro haben Ruth Brägger und Karl Kehl per Ende 2020 ihren Rücktritt bekannt gegeben. Bei unzähligen Wahlen und Abstimmungen waren sie dabei und zählten zusammen mit weite­-ren Stimmenzählerinnen und Stimmenzählern die Wahl- und Abstimmungszettel der Rhein­ecker Bürgerschaft aus.

Der Stadtrat bedankt sich bei den beiden Frauen für die langjährige Arbeit und Treue. Für die beiden Vakanzen im Stimmbüro müssen noch Nachfolgerinnen oder Nachfolger gewählt wer-den. Eine konkrete Anfrage besteht bereits, schreibt die Stadtverwaltung. Interessierte können sich bis 12. Februar bei der Stadtkanzlei melden.