Permanenter Notstand oder Krieg?

Obwohl der IS-Terror Europa in den Ausnahmezustand versetzt hat, strebten die Finanzmärkte vergangene Woche ungerührt aufwärts. Doch die andauernde Zuversicht der Börsianer ist trügerisch.

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Obwohl der IS-Terror Europa in den Ausnahmezustand versetzt hat, strebten die Finanzmärkte vergangene Woche ungerührt aufwärts. Doch die andauernde Zuversicht der Börsianer ist trügerisch. Denn inzwischen sind nicht nur die Leidtragenden der kriegerischen Konflikte in Europa angekommen, auch der Konflikt selbst hat sich in gefährliche Nähe verlagert. Das öffentliche Leben ist eingeschränkt, genauso wie die individuelle Freiheit. Früher oder später wird dadurch auch die Wirtschaft in Mitleidenschaft gezogen. Dies werden die Märkte ebenfalls bald feststellen (müssen). Solange diese den aktuellen Zustand aber nicht als Krieg verstehen, sondern als permanenten Notstand, können sie auf das vermeintlich unerschöpfliche Waffenarsenal der Notenbanken hoffen.

Es ist wahrscheinlich, dass die EZB und Mario Draghi am 3. Dezember wieder ein kleines virtuelles Feuerwerk zünden und mehr liefern werden, als sich die Märkte erhoffen.

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