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Pascal Zani ist der neue Feuerwehrkommandant

Die Zeit für eine Fusion ist nicht reif, eine Stabsstelle einzurichten, wäre zu teuer. Also bleibt die Feuerwehr eigenständig.
Monika von der Linden

Bereits zum zweiten Mal informierte die Gemeinde am Mittwochabend über die Reorganisation des Feuerwehrkommandos St. Margrethen. Die Schaffung einer 100 Prozent-Stelle war im Februar «nicht auf fruchtbaren Boden gefallen», sagte Gemeindepräsident Reto Friedauer. Der Gemeinderat habe die Grundlagen zunächst zu wenig hinterfragt und zu spät mit dem Feuerwehrkader sowie dem Amt für Feuerschutz geredet.

Dass er aus seinen Fehlern gelernt hat, zeigte die Reaktion der Bürgerinnen und Bürger auf das neue Konzept am Mittwoch in der «Wiesenau»-Aula. Diejenigen, die im Februar noch massiv Kritik geäussert hatten, applaudierten diesmal zu der Lösung, die Reto Friedauer als eine solche bezeichnete, mit der man gut leben könne.

Aus drei Varianten die Eigenständigkeit gewählt

Der Gemeinderat entschied, die Eigenständigkeit der Feuerwehr zu erhalten und einen Kommandanten mit einem 20 Prozent-Pensum einzustellen. Er wählte Pascal Zani, den bisherigen Matrialwacht und Mitarbeiter im Bauamt. Diese Variante verursache keine wesentlichen Mehrkosten und werde ausserdem vom Amt für Feuerschutz favorisiert, sagte Friedauer. Die Lösung funktioniere allerdings nur, wenn die übrigen Aufgaben im Kader aufgeteilt und verbindlich geregelt würden.

In den vergangenen acht Monaten hatte eine Projektgruppe, unter Zuzug eines externen Experten, die nun vorliegende und vom Gemeinderat bereits bewilligte Lösung erarbeitet. Eine Umfrage in der Mannschaft hatte einen Rücklauf von 89 Prozent. Sie ergab Defizite in der Kommunikation mit der Gemeinde und in der Zusammenarbeit mit Feuerwehren in der Region. Als gut beurteilt wurden der Ablauf der Einsätze, der Ausbildungsstand, die Administration sowie die Infrastruktur. Die Erkenntnisse flossen in die Reorganisation ein.

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