Osteoporose frühzeitig erkennen

Die Sternen-Apotheke in Altstätten führt vom 14. bis 20. Oktober eine Knochendichtemessung im Sinne einer Risiko-Frühabklärung auf Osteoporose (Knochenschwund) durch.

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Die Sternen-Apotheke ist in der Altstätter Marktgasse. (Bild: pd)

Die Sternen-Apotheke ist in der Altstätter Marktgasse. (Bild: pd)

Altstätten. Osteoporose (Knochenschwund) ist eine schwere und häufig auftretende Erkrankung, deren Bedeutung noch immer unterschätzt wird. Die Knochen geben unserem Körper Halt, Festigkeit und Schutz. Ein aufrechter Gang wäre ohne sie nicht möglich. Knochen sind jedoch keineswegs starre, leblose Körperteile. Sie unterliegen ständigen Auf- und Abbauvorgängen. Erst mit etwa 30 bis 35 Jahren hat der Mensch seine maximale Knochenmasse aufgebaut.

Im weiteren Alterungsprozess und damit in einem ganz natürlichen Vorgang verliert unser Körper dann wieder jährlich ein bis eineinhalb Prozent seiner Knochenmasse.

Calcium wichtig für Knochen

Calcium ist für den Körper ein besonderes wichtiger Mineralstoff und Hauptbestandteil der Knochen. Erst durch dieses Calcium werden die Knochen hart und belastbar. Da der Körper das Calcium nicht selbst bilden kann, muss es über die Nahrung zugeführt werden. Erwachsene benötigen 1000 bis 1500 mg Calcium täglich, um den natürlichen Verlust auszugleichen.

Ansonsten entzieht der Körper den Knochen Calcium – die Knochen werden schwach und brüchig, und es kann zu Osteoporose kommen. Osteoporose ist eines der weltweit grössten Gesundheitsprobleme, es kann Frauen und Männer jeden Alters treffen.

«Epidemie des 21. Jahrhunderts»

Vier von fünf Frauen gehen davon aus, dass Osteoporose für sie persönlich kein Risiko darstellt.

In der Realität wird jedoch fast jede zweite Frau über 50 einen osteoporotisch bedingten Knochenbruch erleiden. Bei den Männern ist es kaum anders: Viele meinen, Osteoporose sei eine spezifische Frauenkrankheit. Richtig ist aber, dass auch in der Schweiz jeder siebte Mann über 50 von dieser Krankheit betroffen ist.

Knochenbrüche als Folge

Unerkannte und damit unbehandelte Osteoporose entwickelt sich zu einem immer grösseren Gesundheitsproblem.

In der Schweiz erleiden jährlich etwa 8600 Personen eine Fraktur des Oberschenkelhalses und über 20000 Personen einen auf denselben Ursachen beruhenden Bruch des Wirbelkörpers. Osteoporose ist Verursacher Nummer eins von Spitaltagen bei Frauen, mithin auch Verursacher Nummer eins bei den Spitalpflegekosten.

Vorbeugung im Kindesalter

Osteoporose ist keine Alterserscheinung, mit der man sich abfinden muss.

Die Prävention ist von grösster Bedeutung: Eine ausgewogene, calciumreiche Ernährung und viel Bewegung im Freien festigt schon in der Jugend die Knochen. Je höher die Knochendichte bis etwa zum 30. Lebensjahr ausgebildet wird, desto länger kann der Körper von diesem «Depot» bis ins hohe Alter zehren.

Die Sternen-Apotheke in Altstätten bietet vom 14. bis 20. Oktober eine individuelle Frühabklärung auf Osteoporose an.

Mit Hilfe eines Risiko-Tests, einer Calcium-Bilanz und einer Knochendichte-Messung wird das persönliche Risiko ermittelt. Mit der Calcium-Bilanz wird die tägliche Calciumaufnahme berechnet, während bei der Knochendichtemessung mittels Ultraschall am Fersenbein in wenigen Minuten die Knochendichte gemessen wird.

Eine Anmeldung ist erforderlich, Telefon 071 757 11 11. Die Sternen Apotheke erhebt einen Unkostenbeitrag. (pd)

Sternen-Apotheke Dr. P. Schnell Marktgasse 1, Altstätten www.diesternenapotheke.ch

Dr. Peter Schnell, Apotheker und Naturheilpraktiker. (Bild: pd)

Dr. Peter Schnell, Apotheker und Naturheilpraktiker. (Bild: pd)