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Ortsgemeinden unter einem Namen

MARBACH. «Die Rheintaler Ortsgemeinden» heisst der Verein, der am 6. November 2013 gegründet und letzte Woche an einer kleinen Feier vorgestellt wurde. Mit dem Verein sollen unter anderem der Stellenwert der Ortsgemeinden verbessert und gemeinsame Projekte unterstützt werden.
Kurt Latzer
Ortsgemeindepräsidenten und deren Vertreter von Lienz bis St. Margrethen haben gestern im Isenriet in Marbach auf die Gründung ihres Vereins und das Pilotprojekt Bodenverbesserung im Isenriet angestossen. Weitere gemeinsame Projekte sollen folgen. Harald Herrsche (links) ist Präsident des Vereins «Die Rheintaler Ortsgemeinden». (Bild: Kurt Latzer)

Ortsgemeindepräsidenten und deren Vertreter von Lienz bis St. Margrethen haben gestern im Isenriet in Marbach auf die Gründung ihres Vereins und das Pilotprojekt Bodenverbesserung im Isenriet angestossen. Weitere gemeinsame Projekte sollen folgen. Harald Herrsche (links) ist Präsident des Vereins «Die Rheintaler Ortsgemeinden». (Bild: Kurt Latzer)

Der erste Präsident des Vereins «Die Rheintaler Ortsgemeinden» heisst Harald Herrsche. Er ist zugleich Präsident der Ortsgemeinde Montlingen und war Mitglied der Arbeitsgruppe, die die Grundlagen für die Gründung des Vereins erarbeitet hat. Auf dem Hof von Walter Schmid im Marbacher Isenriet stellte er letzte Woche Funktion und Ziele vor. «Nicht überall im Kanton ist das Ansehen der Ortsgemeinden in der Bevölkerung gut», meinte er. Obwohl dies im Rheintal um einiges besser sei, will der Verein den Stellenwert der Ortsgemeinden wahren und verbessern. Mitglieder sind alle Ortsgemeinden und Rhoden von Lienz bis St. Margrethen.

Projekte unterstützen

Weiter soll die Vereinigung Ansprechpartner für übergeordnete Fragen an die Ortsgemeinden sein, gemeinsam auftreten und die Öffentlichkeitsarbeit verbessern. Ein Hauptziel ist die Unterstützung von Projekten, die im gemeinsamen Interesse der Ortsgemeinden sind. Weil das Projekt «Bodenverbesserung Isenriet Marbach und Lüchingen» für die ganze Region von Bedeutung ist, wird es durch die Ortsgemeinden mit 100 000 Franken unterstützt.

Mit einem weiteren Projekt soll das Auffüllen von abgesunkenen Böden durch sauberen Humus erleichtert werden. Herrsche zu den Zielen, wie etwa einer praxistauglichen Regelung des ökologischen Ausgleichs: «Unter anderem wollen wir diesbezüglich eine klare Rechtsprechung erwirken, Bewilligungsverfahren standardisieren, einen Perimeter im Rheintal schaffen.» Man wolle damit auch einen Beitrag leisten, um den «Aushub-Tourismus» zu verhindern. Vorhandene Fruchtfolgeflächen sollen damit gesichert und mittelfristig erweitert werden. Alle Vereinsmitglieder zusammen besitzen 2050 Hektaren Wald, 2650 Hektaren Landwirtschaftsfläche und 17 Hektaren eingezontes Bauland.

707 Hektaren Ökoflächen

«15 Prozent davon oder 707 Hektaren sind Ökoflächen», betont Harald Herrsche. Einmal müsse es gut sein, mit den ökologischen Ausgleichsflächen, sind sich die Präsidenten der Ortsgemeinden und Rhoden einig. Die Finanzen des Vereins setzen sich aus einem Mitgliederbeitrag von 400 Franken zusammen. Der Rest auf eine Gesamtsumme von 50 000 Franken wird mit einem Schlüssel belastet, der nach den aktuellen Vermögensverhältnissen berechnet ist. Die Förderung von Kleinprojekten bis 4000 Franken liegt in der Kompetenz des Vorstandes, der sich aus dem Präsidenten Harald Herrsche, dem Aktuar Tony Frei, Präsident der Ortsgemeinde Schmitter, dem Kassier Karl Köppel, Präsident der Ortsgemeinde Widnau, und den GPK-Mitgliedern Ernst Schönauer, Präsident Ortsgemeinde Rebstein, sowie Andreas Ammann, Präsident Holzrhode Kobelwald, zusammensetzt.

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