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«Operation am offenen Herzen»

Plaston gibt über zehn Millionen Franken für neue Maschinen aus. Sie dienen der Herstellung der nächsten Hiltikoffer-Generation.
Gert Bruderer
Am Freitagmorgen wurden zwei neue Maschinen geliefert. (Bild: Gert Bruderer)

Am Freitagmorgen wurden zwei neue Maschinen geliefert. (Bild: Gert Bruderer)

Das Widnauer Unternehmen hat in den letzten drei Jahren ein Drittel seiner weltweit 60 Maschinen erneuert oder zusätzlich gekauft. Damit verbunden ist nicht nur eine rationellere Produktion, sondern auch eine markante Senkung des Stromverbrauchs. Allein in Widnau ist der jährliche Plaston-Stromverbrauch so hoch wie jener von 1500 durchschnittlichen Vier-Personen-Haushalten.

Letzte Auswechslung vor 13, 14 Jahren

Wann immer Plaston den Auftrag für eine neue Hiltikoffer-Generation bekommt, sind neue Maschinen nötig. Letztmals war dies vor 13, 14 Jahren der Fall. Der aktuell laufende Wechsel auf neue Maschinen ist anspruchsvoll. Plaston-CEO Alexander Gapp nennt ihn eine «Operation am offenen Herzen». Geliefert wurden zwei neue Maschinen, die beide aus einem 43- sowie einem 20-Tonnen-Teil bestehen. Von den beiden alten Maschinen ist eine schon entfernt worden, die andere wird im Dezember ausgemustert. Im Januar werden wieder zwei neue Maschinen geliefert, vom letzten alten Modell trennt sich das Unternehmen nächsten Sommer. Der Ablösung geht nicht bloss eine minutiöse Planung voraus, sondern auch eine teilweise Vorproduktion an den Wochenenden. Die jüngste Investition kommt ausser dem Widnauer Standort dem Werk in Jiaxing in China zugute. Dort war mit der Herstellung der neuen Hiltikoffer-Generation gestartet worden – für die Belieferung des Hilti-Werkes in Shanghai. Anders als in Widnau, wo für die neuen Maschinen zuerst Platz zu schaffen ist, konnten die Spritzgussmaschinen in Jiaxing dank genug verfügbarer Fläche aufgestellt werden, ohne dass zuerst alte Maschinen fortzuschaffen waren.

In Widnau wurden in der ersten Juni-Hälfte die ersten alten Maschinen abgebaut und entfernt. Es folgten die Bodensanierung und weitere Vorbereitungen. In der letzten Juli-Woche beginnt Plaston in Widnau mit der Massenproduktion der ersten Koffergrösse.

80 Koffervarianten in der Schweiz

Nach Abschluss des Projekts im nächsten Januar wird Plaston mit den neuen Maschinen 80 Koffervarianten in der Schweiz und 50 Varianten in China spritzen. Dank der Fortführung der seit 50 Jahren anhaltenden Zusammenarbeit mit Hilti «hat Plaston Planungs­sicherheit sowie eine wichtige Grundauslastung für die nächsten zehn bis zwölf Jahre», sagt Ale­xander Gapp. Der Plaston-CEO war früher zwei Jahrzehnte bei Hilti tätig, baute dessen Werk in China auf und kam vor vier Jahren zu Plaston als Chef.

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