Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

«Oper to go»: Die Mini-Oper im Architekturbüro

Am Freitag, 20. September, verwandelt sich das Architekturbüro Spirig Partner in Widnau in ein kleines Opernhaus.
Das Ensemble von «Oper to go» (v.l.): Nina Laubenthal (Sopranistin), Elisabeth Thöni (Pianistin) und Kathrin Walder (Mezzosopranistin).Bild: pd

Das Ensemble von «Oper to go» (v.l.): Nina Laubenthal (Sopranistin), Elisabeth Thöni (Pianistin) und Kathrin Walder (Mezzosopranistin).Bild: pd

Die Zeichnungstische im Architekturbüro Spirig Partner in der Widnauer Stoffel-Liegenschaft werden am Freitag zur Seite geschoben. Anstelle dieser wird eine kleine Bühne mit einem Piano aufgebaut. Urs Spirig, Vorstandsmitglied des Kulturvereins Widnau, stellt sein Büro für diesen besonderen Anlass zur Verfügung.

Die Besucher erwartet an diesem Abend ein ganz spezielles Erlebnis. Die Musikerinnen Elisabeth Thöni, Nina Lauben­thal und Kathrin Walder prä­sentieren ihre Interpretation von «Hoffmanns Erzählungen», eine Oper von Jacques Offenbach. Die drei Damen haben das Stück im vergangenen Jahr umgeschrieben und so gekürzt, dass die Handlung in 70 Minuten erzählt werden kann und al­le Requisiten in einen Koffer passen.

Das Konzept von «Oper to go»

Was vor einigen Jahren als anregende Diskussion unter einigen Musikerinnen begann, endete in der Gründung eines Ensembles und dem Anspruch, Menschen dieses Genre nahezubringen, die die Schwelle eines Opernhauses nur selten oder noch gar nicht überschritten haben.

Das Ensemble hat es sich zur Aufgabe gemacht, bekannte und beliebte Opern inhaltlich auf das Wesentliche zu reduzieren und bis auf drei darstellende Figuren zu kürzen. Bühnenausstattung, Requisiten, Kostüme und Maske bleiben minimalistisch – «Oper zum Mitnehmen» eben.

Die Künstlerinnen spie­- len facettenreich Theater und singen in verschiedenen Rollen die schönsten Melodien, Duette und Ensembles aus der Oper, die sie sich vorgenommen haben.

Andere Genres wie Film­musik werden eingesetzt für schnelle Szenenwechsel, aufwendiges Umkostümieren oder gar Tanz und eröffnen dramaturgisch einige völlig neue Ebenen. Hier ist nichts schulmässig, aber alles rasant, unterhaltsam und gut bekömmlich – «Oper to go» eben.

Deutsche Erzählungen, französischer Gesang

Mit den Stücken «Le nozze die Figaro» und «Die Zauberflöte – Drei Damen in geheimer Mission» feierten die Sängerinnen und Pianistin bereits erfolgreiche Aufführungen.

Mit «Hoffmanns Gefährtinnen» betreten sie im doppelten Wortsinn Neuland. Offenbachs Oper wird von den drei Musikerinnen in deutscher Sprache gespielt und auf Französisch gesungen. Unter dem neuen Titel «Hoffmanns Gefährtinnen» nehmen sie die Zuschauer mit auf die Reise des Musikers und Dichters Hoffmann. Dieser ist von der Liebe und den Frauen enttäuscht und hat an diesem Abend die Qual der Wahl zwischen den irdischen Frauen und den Musen. Das Stück kombiniert französischen Gesang mit deutschsprachiger Erzählung und hält auch die ein oder andere musikalische Überraschung bereit. «Oper to go» besteht aus Elisabeth Thöni, der Gründerin und Pianistin des Ensembles, der Sopranistin Nina Lauben­thal sowie der Mezzosopranistin Kathrin Walder.

Die Oper im Taschenformat wird am Freitag, 20. September, um 19.30 Uhr im Architektur­büro Spirig Partner AG an der Rütistrasse 23 in Widnau(Stoffel-Liegenschaft) aufgeführt.

Nach der rund 70 Minuten dauernden Opernaufführung lädt der Kulturverein Widnau zum kulinarischen Ausklang mit dem gewohnten Kulturverein- Apéro ein. (pd)

Der Vorverkauf der limitierten Tickets startet am Montag, 9. September, in der Raiffeisenbank Mittelrheintal, Poststras­-se 1 in Widnau. www.oper-to-go.de

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.