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Ohrfeigen

Ich hätte sie ohrfeigen können! Nicht die Bürokollegin. Sie hat ja nur das Licht an ihrem Auto brennen lassen. Am Abend war die Batterie leer und sie so ratlos wie aufgelöst. Ohne Kenntnisse und ohne Überbrückungskabel. Ohnehin zu spät. Der Freund wartend… Da hilft Mann doch gern.
René Schneider (Bild: Archiv)

René Schneider (Bild: Archiv)

Ich hätte sie ohrfeigen können! Nicht die Bürokollegin. Sie hat ja nur das Licht an ihrem Auto brennen lassen. Am Abend war die Batterie leer und sie so ratlos wie aufgelöst. Ohne Kenntnisse und ohne Überbrückungskabel. Ohnehin zu spät. Der Freund wartend… Da hilft Mann doch gern. Wir fanden in der Spätschicht eine Mitarbeiterin mit Überbrückungskabel. Dann stellten wir ein Firmenauto Front in Front zum stromlosen Auto und klappten die Motorhauben auf. Aber da war beim Patienten keine Batterie drin. Wir klappten die Hecktür hoch, räumten alles aus, legten das Ersatzrad frei – nichts. Dann durchsuchten wir den Innenraum. Auch unter den Sitzen, den Polstern. Vergeblich. Es stand im Handbuch: Die Batterie ist unter einer Klappe unter dem Teppich unter den Füssen der Beifahrer. Super. Wir stellten das Firmenauto quer auf, vorsichtig, wegen der offenen Beifahrertür. Doch war jetzt das Überbrückungskabel zu kurz. Die Batterie des Firmenfahrzeuges hätte idealerweise vorne rechts liegen müssen. Wie gesagt, ich hätte sie ohrfeigen können. Die Ingenieurin, die jenes bei Frauen so beliebte Kleinauto entwickelt hat. (Ein Mann wird es ja hoffentlich nicht gewesen sein.)

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