OhO erneut mit Rekord

Die Aktion «Ostschweizer helfen Ostschweizern» hat über 1,3 Millionen Franken für bedürftige Menschen in der Umgebung gesammelt. Über 1300 Gesuche konnten damit erfüllt werden.

Larissa Flammer
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Die Spendenaktion «Ostschweizer helfen Ostschweizern» (OhO) hat einen neuen Rekord aufgestellt. Der Spendenstand beträgt aktuell 1 369 078 Franken. Damit ist erneut ein höherer Betrag erreicht worden als noch im Vorjahr. Die Entwicklung ist beachtlich. In den vergangenen fünf Jahren ist der jeweilige Spendenstand um fast eine halbe Million Franken gestiegen.

Neue Zusammenarbeit

Bereits zum elften Mal haben die Tagblatt Medien die Weihnachtsaktion durchgeführt. Zum ersten Mal hat die Aktion in Zusammenarbeit mit Radio FM1 und dem Fernsehsender TVO stattgefunden. Das St. Galler Tagblatt und seine Regionalausgaben sind zusammen mit FM1 und TVO die Träger des Vereins. Gemeinsam übernehmen sie auch den Grossteil der für die Aktion anfallenden Kosten. So kann jeder Spendenfranken fast vollumfänglich den Bedürftigen zugesprochen werden. Die Hoffnung der Verantwortlichen, mit dieser Zusammenarbeit mehr Menschen auf die Spendenaktion aufmerksam zu machen, scheint sich erfüllt zu haben. Die Aktion kann nicht nur auf einen neuen Rekord bezüglich Spenden zurückblicken, auch die Anzahl Gesuche um finanzielle Hilfe befindet sich auf einem neuen Höchstwert. 1566 Anträge sind beim Verein eingegangen, über 1300 davon wurden bewilligt.

«Wahrscheinlich sind sich viele Ostschweizerinnen und Ostschweizer nicht bewusst, wie viele Menschen ihr Leben mit sehr kleinem Einkommen bestreiten müssen», sagt Marianne Kleiner-Schläpfer, Präsidentin des Beirats. Die steigende Anzahl Gesuche zeigt, dass auch in unserer Nachbarschaft immer mehr Menschen Not leiden.

«Bereichernde Tätigkeit»

Marianne Kleiner-Schläpfer, ehemalige Frau Landammann und Nationalrätin von Appenzell Ausserrhoden, empfindet es als befriedigend, Gesuche zu bearbeiten und Hilfe zuzusprechen: «Für die notleidenden Menschen ist ein bewilligtes Gesuch von OhO nicht nur ein grosses finanzielles Glück, sondern auch ein Zeichen der Mitmenschlichkeit. Ein Zeichen, dass die Gesellschaft sie nicht vergessen hat und ihnen beistehen will.»

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