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Offene Türen – offene Diskussion

Vor 16 Jahren zog die heutige islamisch-albanische Gemeinschaft Al-Shems nach Rebstein. Am Samstag lud sie zu einem Tag der offenen Tür in ihre Moschee ein.
Interessierte Besucher liessen sich von Sekretär Samet Avdiu, Imam Enes Koshi und Präsident Mevludin Ademi durch die Moschee führen. Die Ausführungen stiessen auf grosses Interesse, lösten aber auch kritische Fragen aus. (Bilder: pd)

Interessierte Besucher liessen sich von Sekretär Samet Avdiu, Imam Enes Koshi und Präsident Mevludin Ademi durch die Moschee führen. Die Ausführungen stiessen auf grosses Interesse, lösten aber auch kritische Fragen aus. (Bilder: pd)

REBSTEIN. «Wir haben nichts zu verbergen – grundsätzlich sind uns alle willkommen», sagt Mev- ludin Ademi, Präsident der islamischen Gemeinschaft Al-Shems in Rebstein. Das zeigte die Moschee am Samstag eindrücklich mit einem Tag der offenen Tür. Zahlreiche Interessenten – darunter viele Schweizer – fanden den Weg ins Gotteshaus.

Gleichberechtigung

Wer seine Türen öffnet, muss mit kritischen Fragen rechnen. So fiel das Thema auf die Gleichberechtigung der Frauen. Imam Enes Koshi verwies darauf, dass der Koran von Menschen ausgelegt werde und dass damit Fehlinterpretationen möglich seien. Auch das Thema Frauen müsse daher immer wieder kritisch hinterfragt werden. Grundsätzlich sei man aber der Meinung, so Mevludin Ademi, dass ein Unterschied zwischen Mann und Frau bestehe, der sich in der gesellschaftlichen Rollenverteilung spiegle.

Zum Thema Integration zeigten sich die Verantwortlichen offen. Grundsätzlich hätten sich Zuziehende dem gastgebenden Land anzupassen, das heisst, die Sprache zu lernen, die Gesetze und Regeln einzuhalten und sich in die Kultur des Gastgebers einzufügen. Dies bedeute aber andererseits nicht, seine Wurzeln zu verleugnen. Integration sei keine Assimilation.

Schöne Räume

Die Gemeinschaft Al-Shems in Rebstein zählt rund 360 Mitglieder. Damit gehört sie zu den grössten islamischen Glaubensgemeinschaften in der Region. Das zeigt sich im grossen Gebetsraum, im Gebetsraum für die Frauen, in der schönen Bibliothek und im gut eingerichteten Büro. Im Untergeschoss gibt es zudem die Möglichkeit, sich in der Cafeteria verwöhnen zu lassen. (pd)

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