Offen für neue Technologien

RHEINTAL. Am Wochenende stand das Rheintal ganz im Zeichen des Automobils. Für zehn Rheintaler Autohäuser ist die Teilnahme an der seit 20 Jahren bestehenden Autoshow Rheintal eine wichtige Plattform, um die Neuheiten ihrer Marken einem breiten Publikum zu präsentieren.

Bea Sutter
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Die Showrooms der an der Rheintaler Autoshow teilnehmenden Autohäuser waren zeitweise gerammelt voll, wie hier bei der SternGarage.ch AG in Heerbrugg. (Bild: Bea Sutter)

Die Showrooms der an der Rheintaler Autoshow teilnehmenden Autohäuser waren zeitweise gerammelt voll, wie hier bei der SternGarage.ch AG in Heerbrugg. (Bild: Bea Sutter)

Die Garagisten haben allen Grund zur Freude, die Autoshow 2014 war ein voller Erfolg, so tönte es talauf, talab in den Autohäusern. Zehn Garagisten zwischen Heerbrugg und Oberriet öffneten am Samstag und am Sonntag ihre Türen und luden die Bevölkerung ein, sich ein Bild von den Neuheiten ihrer Marken und auch vom ganzen Unternehmen zu machen.

Ungezwungen vergleichen

Markus Schwingel, Präsident Autoshow Rheintal, erläutert: «Die Autoshow ist ein gemeinsamer Auftritt der Rheintaler Garagisten.» Daniel Büchel, Geschäftsleiter der Schloss-Garage Büchel, Oberriet: «Dank so einer guten Zusammenarbeit unter den Garagisten können alle nur profitieren. Die Autoshow mobilisiert so viele Leute wie sie ein einzelner Aussteller nicht zusammenbringen würde. Das ist ein grosser Vorteil für alle.» Auch Hans-Peter Bischofberger von der Zollgarage Rheintal AG in Kriessern schätzt die Vorzüge der Autoshow: «Die Leute pilgern von Garage zu Garage und können sich ungezwungen umsehen. Haben sie den Vergleich, so können sie sich besser für ein Auto entscheiden.» Bei der Garage Thurnheer in Diepoldsau tönt es ähnlich. Geschäftsführer Rolf Lichtensteiger freut sich, in ungezwungenem Rahmen den Kontakt sowohl mit bestehenden als auch mit potenziellen Kunden zu pflegen. «Es gibt viele gute Gespräche», findet auch Louis Zünd, Geschäftsführer Frei MobilCenter AG in Widnau. «Bei keiner Gelegenheit kann man so gut seine Produkte präsentieren wie an der Autoshow», findet Christian Meisel, Amag Heerbrugg. «Darum sind wir auch schon von Anfang an dabei», sagt auch Erwin Grenacher, Heinrich Eggenberger AG, Berneck.

Welche Energie darf es sein?

Gerade in einer Zeit, wo die Frage der Energiequellen und des Energieverbrauchs ein grosses Thema ist, sei die Teilnahme an der Autoshow besonders wichtig, findet Martin Fuchs, Betriebsleiter bei Hirn Balgach AG: «Festgestellt wird bei den Interessenten ein Umdenken bezüglich des Verbrauchs und der Umweltbelastung.» Dass das Interesse an den Elektrofahrzeugen stetig steigt, stellt auch Bruno Bischofberger, Geschäftsführer der SternGarage.ch AG in Heerbrugg, fest. Markus Schwingel, Geschäftsführer der Christian Jakob AG, kann diese Aussagen nur bestätigen: «Heutzutage muss ein Autohersteller Elektro-Fahrzeuge anbieten, will er sich auf dem Markt behaupten. Man muss sich bewusst sein, dass der Gesetzgeber Vorgaben bezüglich des CO2-Ausstosses macht. Darauf müssen die Hersteller reagieren.» Interessant seien darum die Mischformen zwischen Verbrennungs- und Elektro-Motoren. Diese sogenannten Plug-in-Fahrzeuge haben den Vorteil, dass je nach Fahrsituation die passende Energiequelle angezapft werden kann. «Die Leute wollen wissen, wie sie die modernen Technologien im Alltag einsetzen können.»

Die Leute hätten an den beiden Autoshow-Tagen ihre Offenheit gegenüber neuen Technologien bekundet. Darauf müssen Hersteller und Händler reagieren, und Produkte anbieten, die den individuellen Bedürfnissen der Automobilisten Rechnung tragen. «Das ist die Zukunft», sagt Markus Schwingel.

• AUTOSHOW RHEINTAL 33

Markus Schwingel, Präsident Autoshow Rheintal.

Markus Schwingel, Präsident Autoshow Rheintal.