OBERRIET: Zwei neue Vorstandsmitglieder

Mit den neuen Mitgliedern Peter Van Caenegem und Mathias Dietsche hat der Verein Chance Industrie Rheintal den Vorstand verjüngt. An der HV wurden auch Rechnung, Budget und Jahresprogramm verabschiedet.

Drucken
Teilen
Neu im Vereinsvorstand von Chance Industrie Rheintal: Peter Van Caenegem (links), Standortleiter libs, und Jansen-Berufsbildner Mathias Dietsche. (Bild: pd)

Neu im Vereinsvorstand von Chance Industrie Rheintal: Peter Van Caenegem (links), Standortleiter libs, und Jansen-Berufsbildner Mathias Dietsche. (Bild: pd)

Vereinspräsident Reinhard Maurer blickte an der 11. Hauptversammlung am Mittwoch, 15. März, auf das erfolgreiche Jubiläums-Vereinsjahr zurück: Diverse Aktivitäten seien auf grosses Interesse gestossen, so etwa Projekte zusammen mit den Oberstufenschulen, im Internet und am Berufsevent sowie das von CIR unterstützte Lehrlingsforum.

Maurer sagte, der Vorstand möchte sich für das zukünftige Engagement strategisch fokussieren. In den ersten zehn Vereinsjahren habe man wertvolle Erfahrungen gesammelt. Daraus seien interessante Folgerungen gezogen und strategische Ansätze entwickelt worden, um die Zielgruppen – Jugendliche im Berufswahlprozess sowie deren Eltern und Lehrpersonen – noch besser zu erreichen.

libs-Standortleiter und Berufsbildner von Jansen

Der Vorstand wurde an der Hauptversammlung verjüngt, weil CIR-Mitgründer Albert Koller und Heinz Wiget nach langjähriger Tätigkeit ihren Rücktritt erklärten. An ihrer Stelle wurden Peter Van Caenegem, Standortleiter libs, und Jansen-Berufsbildner Mathias Dietsche in den Vorstand gewählt. Bauwerk-Personalfachfrau Giovanna Ciardo, schon zuvor Mitglied des Vorstands, übernimmt neu das Amt der Kassiererin.

Das Jubiläumsjahr war wegen Sonderprojekten wie der Zusammenarbeit mit dem Technorama und einem Berufswahlfilm etwas teurer als üblich und schloss mit einem Verlust.

Dafür sieht das Budget wieder einen Gewinn vor. Sowohl Rechnung 2016 wie Budget 2017 wurden einstimmig genehmigt.

Aus vom «Fairplay-Credo» wurde bedauert

An der HV wurde bedauert, dass die meisten Rheintaler Unternehmen nicht mehr hinter dem «Fairplay-Credo» für Lehrverträge stehen können: Viele Firmen haben sich in den letzten Jahren verpflichtet, verbindliche Lehrstellenzusagen erst nach dem 1. September zu machen.

Weil immer mehr Firmen davon abgerückt sind oder erst gar nicht so lange warten wollten, werden CIR-Mitgliedsfirmen dieses Jahr zum Teil notgedrungen auch schon vorher Zusagen für Lehrstellen machen müssen. Vereinspräsident Reinhard Maurer stellte aber in Aussicht, dass CIR das Thema «im Interesse und zum Wohl der Jugendlichen im Berufswahlprozess» im Auge behalte: «Wir werden gegebenenfalls zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal einen Versuch starten, weil eigentlich für viele Jugendliche der September zu früh ist, um sich schon richtig zu entscheiden.»

Das brauche aber noch grosse Aufklärungsarbeit bei Eltern und Firmenvertretern, war sich Maurer bewusst. (pd)