OBERRIET: Oberriet neu in Kommission

Die Gemeinde Oberriet ist neues Mitglied der grenzüberschreitenden Kommission «Bewegung-Begegnung». Über 60 Gemeinderäte und amtierende wie ehemalige Mitglieder haben eine gemeinsame Charta unterzeichnet.

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Von Links: Thomas Ammann (Gemeindepräsident von Rüthi), Ruedi Mattle (Stadtpräsident von Altstätten), Rolf Huber (Gemeindepräsident von Oberriet), Wilfried Berchtold (Bürgermeister von Feldkirch), Maria Kaiser-Eberle (Vorsteherin von Ruggell), Peter Kindler (Gemeindepräsident von Sennwald) und Thomas Pinter (Bürgermeister von Meiningen). (Bild: pd)

Von Links: Thomas Ammann (Gemeindepräsident von Rüthi), Ruedi Mattle (Stadtpräsident von Altstätten), Rolf Huber (Gemeindepräsident von Oberriet), Wilfried Berchtold (Bürgermeister von Feldkirch), Maria Kaiser-Eberle (Vorsteherin von Ruggell), Peter Kindler (Gemeindepräsident von Sennwald) und Thomas Pinter (Bürgermeister von Meiningen). (Bild: pd)

Die Charta mit dem Neumitglied Oberriet soll auch die zukünftige enge Zusammenarbeit aller sieben Gemeinden symbolisieren, indem beispielsweise gemeinsame Projekte und Veranstaltungen durchgeführt und organisiert werden. Ausser Oberriet machen Altstätten, Rüthi, Sennwald, Meiningen, Feldkirch und Ruggell mit. Über 60 Gemeinderäte sowie ehemalige und aktuelle Projekt- und Kommissionsmitglieder der sieben Gemeinden trafen sich beim Bangshof in Ruggell, um das zehnjährige Bestehen der gemeinsamen Kommission Bewegung-Begegnung zu feiern. Dabei unterzeichneten die Vorsteherin, die Bürgermeister, der Stadtpräsident und die Gemeindepräsidenten erneut die gemeinsame Charta mit dem Neumitglied Oberriet.

Grösster Erfolg war der Dreiländerweg

Thomas Pinter, Bürgermeister aus Meiningen, gab einen ausführlichen Rückblick über die letzten zehn Jahre. Dabei betonte er den Dreiländerweg, der 2007 verwirklicht werden konnte. Dieser Weg wurde ein attraktiver Bestandteil des Fahrradnetzes im Rheintal, der in der Freizeit von vielen Familien und Sportlern aus allen drei Ländern benutzt wird. Der erste Vorsitzende der Kommission Bewegung-Begegnung, Philipp Hartmann aus Altstätten, ergänzte zum gemeinsam verwirklichten Dreiländerweg, wie sehr es ihn begeistert habe, dass in allen drei Ländern die gleichen Wegweiser mit dem Logo «Bewegung-Begegnung» angebracht werden konnten. Dies war aufgrund der unterschiedlichen Strassengesetze im Dreiländereck nicht leicht.

Showeinlage der Lenzin Brothers

Nach der Unterzeichnung des Charta-Zusatzes erfolgte eine Showeinlage der Lenzin Brothers aus Rebstein mit Alphorn und Saxophon. Dabei erkannten vor allem die Gäste aus der Ostschweiz einen der Brüder wieder: Enrico Lenzin wurde aufgrund seines Auftritts in der Sendung «Die grössten Schweizer Talente» schweizweit bekannt und begeisterte gemeinsam mit seinem Bruder Peter an dieser grenzüberschreitenden Begegnung auch die Gäste aus Liechtenstein und Vorarlberg. (pd/red.)