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OBERRIET: Musik und Show von vor 50 Jahren

Der Musikverein Harmonie präsentierte sich am Unterhaltungsabend unter dem Motto «D’ Musig i da 60er». Mit Show-Einlagen und Soli brachte er sein Publikum in beste Stimmung.
Theodor Looser
Showeinlage bei «Zorba’s Dance». (Bild: Theodor Looser)

Showeinlage bei «Zorba’s Dance». (Bild: Theodor Looser)

Theodor Looser

Die Dirigenten muss der Musikverein Oberriet nicht auswärts suchen. Alle aktuellen Leiter der drei Musikformationen sind in Oberriet aufgewachsen und dirigierten auch am Samstagabend bei der Musikunterhaltung in der Mehrzweckhalle. Markus Zäch leitete die Beginnerband, Andrin Lüchinger die Jungmusik und Stefan Zeller die Erwachsenenformation des Musikvereins Harmonie Oberriet. Patricia Fehr aus Altstätten schuf als Solosängerin bei verschiedenen Stücken Höhepunkte. Philipp Pridgar führte als humorvoller Conférencier durch das Programm. In einer Woche wird der Anlass wiederholt.

Hoffnungsvolle Nachwuchsformationen.

Mit «Sweet Caroline» von Neil Diamond eröffnete die Begin­nerband den Konzertabend, getreu dem Motto «Musik der 60er-Jahre». Auch «The Magnificent Seven» aus dem gleichnami­- gen Film und als Höhepunkt «Hey Jude» von John Lennon stammten aus der Zeit. Nach dem rauschenden Beifall für die gezeigten Leistungen gab es noch eine Zugabe. Die Beginnerband war gut aufgestellt, musizierte mit viel Interesse und hat Zukunft.

Ohne Pause ging es weiter mit der Jungmusik, die von Trommelwirbeln begleitet, mitten durch das Publikum auf die Bühne zog. Nach dem ersten Titel, «Captain America March», trat zum ersten Mal Conférencier Philipp Pridgar vor das Publikum und brachte mit einer humorvollen kurzen Geschichte das Publikum zum Lachen. Er vermelde­-te, dass die Jungmusik beim Jugendmusikfestival 2017 in Zü­- rich den hervorragenden zehnten Platz eingenommen und bei der Schlussfeier vornan mit der Fahne ins Hallenstadion eingezogen war.

Das folgende Stück, mit fünf Solo-Posaunisten, kam bei den Zuhörern gut an, entsprechend war der Applaus. Mit «The Pink Panther» zeigte sich die Jungmusik von ihrer besten Seite und produzierte Blasmusik vom Feinsten. Viel Erfolg hatte man auch mit «All You Need Is Love» von «The Beatles» und als Abschluss «Ain’t No Mountain High Enough». Die Zugabe war ein rassiger Marsch.

Solosängerin als Special Guest

Nach einer längeren Pause öffnete sich der Vorhang wieder, der Musikverein Harmonie war bereit für den Auftritt. Nach eröffnendem Titel «The Loco-Motion» gab Solosängerin Patricia Fehr samt Backgroundsängerinnen mit «Think» von Aretha Franklin ihr ansprechendes Debüt des Abends. Die Aktivformation zeigte im Folgenden mehr als eine Stunde lang gut einstudierte Blasmusik, angereichert mit Showeinlagen und Gesang. Angefangen mit «Zorba’s Dance» von Mikis Theodorakis über «Marina» von Rocco Granata bis zum «Luzerner Marsch», das Publikum kam voll auf seine Kosten und geizte auch nicht mit rhythmischem Klatschen während der Stücke und frenetischem Applaus hernach. Patricia Fehr brachte die Stimmung im Saal zum Kochen mit «Schuld war nur der Bossa Nova» und «Ich will keine Schokolade, sondern einen Mann».

Weitere Bilder auf rheintaler.ch unter Bilderstrecken.

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