OBERRIET: Eine «bäumige» Sache

Die Politische Gemeinde bzw. die Naturschutzkommission Oberriet hat im Rahmen ihres mehrjährigen Projekts «Bäume – ein erhaltenswertes Gut» eine Führung im Kriessner Rietgebiet organisiert.

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Kriessern hatte früher einen grösseren Baumbestand – das Foto wurde 1975 aufgenommen. (Bild: pd)

Kriessern hatte früher einen grösseren Baumbestand – das Foto wurde 1975 aufgenommen. (Bild: pd)

Die Führung wurde in der Absicht organisiert, der Bevölkerung die schönen Monumente in der Natur näherzubringen. Alle Interessierten sind deshalb am Samstag, 13. Mai, zu einer Radtour eingeladen.

Baumbestand erhalten, neue Bäume anpflanzen

Seit Jahrzehnten ist ein Schwinden des Baumbestandes in der Kulturlandschaft feststellbar. Die Politische Gemeinde Oberriet hat sich zum Ziel gesetzt, dem entgegenzuwirken. Insbesondere sollen die bestehenden, grünen Oasen in den überbauten Gebieten erhalten bleiben und so der Bevölkerung einen angenehmen und erholsamen Lebensraum bieten.

Dies reicht jedoch nicht aus – es sollen auch neue Bäume angepflanzt werden. Im Rahmen des aktuell laufenden Baumprojekts hat die Naturschutzkommission verschiedene Jungpflanzen an diversen Standorten der Gemeinde gesetzt.

Diese sind prächtig am Gedeihen und können voraussichtlich im nächsten Jahr gezielt angepflanzt werden. Oftmals ist der Bevölkerung gar nicht bewusst, was für schöne Bäume in der nächsten Umgebung anzutreffen sind.

Riesen entdecken, Fachleute informieren

Um einige dieser markanten «Riesen» zu entdecken, wird ein Rundgang organisiert.

Die Route führt im Kriessner Riet an verschiedene Orte, wo Fachleute über die Eigenarten der verschiedenen Baumarten informieren. Insbesondere konnte dafür der Holzfachmann Walter Graber gewonnen werden, der bei ausgewählten Baumstandorten Informationen zu deren Art und Funktion gibt.

Tour dauert rund zwei Stunden

Treffpunkt für Interessierte ist am Samstag, 13. Mai, um 9 Uhr beim Pfarreizentrum in Kriessern.

Die Route wird per Fahrrad zurückgelegt und dauert mit allen Zwischenhalten und Erklärungen rund zwei Stunden. Die Tour führt ausschliesslich geradeaus und ist auch für Kinder gut machbar. Anschliessend an den Rundgang sind alle Teilnehmer zu einem Imbiss eingeladen. (gk)