Oberhalb des Weilers Kobel bei Berneck soll Rebbau betrieben werden – dafür muss aber der Täschenleererbach eingedolt bleiben

Im Gebiet Giesskübel muss der Hang terrassiert werden. Dies, um dort wirtschaftlich Rebbau betreiben zu können. Bevor der Gemeinderat über den Sondernutzungsplan befindet, liegt das Wort bei den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern.

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Die Bevölkerung wird gebeten, beim Projekt mitzuwirken.

Die Bevölkerung wird gebeten, beim Projekt mitzuwirken.

Hildegard Bickel

(bes) Oberhalb des Weilers Kobel befindet sich das Gebiet Giesskübel/Junge Reben. Um in diesem Steilhang auf einer Fläche von rund 30'000 Quadratmetern den Rebbau wirtschaftlich betreiben zu können, soll der Hang terrassiert werden. Damit dies möglich ist, muss der eingedolte Täschenleererbach im Rebhang auch in Zukunft eingedolt geführt werden können.

Ökologischer Mehrwert besprochen

Der Verzicht auf die Offenlegung des Täschenleererbachs wird mit dem gleichnamigen Sondernutzungsplan geregelt. Grundlage dafür bildet unter anderem auch ein Gutachten der Fachstelle Weinbau des landwirtschaftlichen Zentrums des Kantons St. Gallen. Während der Projekterarbeitung wurden mit den Naturschutzorganisationen Gespräche geführt und auch der ökologische Mehrwert besprochen, der durch das Projekt entsteht.

Bevor der Gemeinderat über den Sondernutzungsplan befindet, kann die Bevölkerung im Rahmen der Mitwirkung dazu Stellung nehmen und sich einbringen. Der Sondernutzungsplan liegt vom 5. Januar bis 25. Januar öffentlich auf. In dieser Zeit ist er auf der Website der Gemeinde aufgeschaltet.