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OBEREGG/REUTE: Kirchgemeinde wählte neuen Präsidenten

Matthias Haltiner übernimmt von Markus Bruderer das Präsidium der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Reute-Oberegg. Die Kirchbürger stimmten zudem einem Planungskredit für das Pfarrhaus zu.
Karin Steffen
Fasziniert: Ob der kleine Knirps vom Beruf als Stapelfahrer träumt? (Bilder: Lisa Wickart)

Fasziniert: Ob der kleine Knirps vom Beruf als Stapelfahrer träumt? (Bilder: Lisa Wickart)

Nach fünf Jahren im Dienst der Kirchgemeinde Reute-Oberegg, davon drei als Präsident, erklärte Markus Bruderer an der Kirchgemeindeversammlung vom Sonntag den Rücktritt. Mit dem Erreichen des 70. Altersjahres sei Zeit für eine Zäsur. Aus der Mitte der Kirchenvorsteherschaft wählten die Stimmberechtigen Matthias Haltiner zum neuen Präsidenten. Haltiner wohnt seit vier Jahren in Oberegg, ist 46 Jahre alt und arbeitet als Projektleiter Heizung – Lüftung für ein Ingenieurbüro. Die entstandene Vakanz im Ressort Kinder und Jugendliche konnte nicht besetzt werden. Der restliche Vorstand mit Stefan Zürcher (Vizepräsident) Maja Weder (Aktuarin), Ilona-Donata Rüegg (Senioren) und Vreni König (Kassierin) stellt sich für ein weiters Jahr zur Verfügung.

Dem Antrag der Kirchenvorsteherschaft für einen Planungskredit über 20000 Franken für den Umbau des Pfarrhauses stimmten die 30 Anwesenden zu. Wie Matthias Haltiner ausführte, sollen Lösungsvorschläge einer zeitgemässen Nutzung mit Wohnräumen und Räumen für die Kirchgemeinde erarbeitet werden. Ziel sei, an der nächsten Versammlung ein bewilligungsfähiges Konzept vorzustellen. Mit der Planung betraut die Kivo das Architekturbüro Bänziger Lutze Architektur AG aus Berneck. Die Rechnung schliesst mit einem Gewinn von knapp 3000 Franken bei Aufwendungen von gut 308 000 Franken. Darin enthalten sind nicht budgetierte Rückstellungen von 50000 Franken für den Umbau des Pfarrhauses. Der Steuerfuss wird bei 0,75 Einheiten be-lassen. Die Stimmberechtigten sprechen sich dafür aus, die Konfirmanden aus Reute gemeinsam mit den Vorderländer Kirchgemeinden Heiden, Wolfhalden, Grub und Walzenhausen in Heiden unterrichten zu lassen. Höhere Schülerzahlen ermöglichten einen attraktiveren Unterricht und förderten den Zusammenhalt.

Karin Steffen

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