«Nur unsere Initiative zur Annahme empfohlen»

Bei der Oberstufe in Heerbrugg ist man stolz: Als einzige der fünf am Projekt teilnehmenden Klassen hat die Heerbrugger 2sc eine Initiative erarbeitet, die vom Bundesrat zur Annahme empfohlen wird.

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Bei der Oberstufe in Heerbrugg ist man stolz: Als einzige der fünf am Projekt teilnehmenden Klassen hat die Heerbrugger 2sc eine Initiative erarbeitet, die vom Bundesrat zur Annahme empfohlen wird.

Eine Botschaft wie echt

Die Initiativen wurden tatsächlich in Bern von der zuständigen Stelle auf ihre Tauglichkeit geprüft. Die Antwort kam als hochoffizielles (entsprechend gestaltetes) Schreiben, als sogenannte Botschaft des Bundesrates ans Schweizerische Parlament, daher.

Über Initiativen debattieren

Ob die Nationalräte (also die Schülerinnen und Schüler der fünf Klassen) der bundesrätlichen Empfehlung folgen und die Heerbrugger Initiative «Keine Gesundheitskosten für Kinder» gutheissen, entscheidet sich am 17. Februar, wenn die Jugendlichen im Berner Nationalratssaal ihre Session abhalten und natürlich jede der fünf Klassen dafür kämpfen wird, die eigene Initiative durchzubringen.

Zur Ablehnung empfiehlt der Bundesrat die Initiativen «Mutterschaftsurlaub von 14 Monaten», «Förderung des kulturellen Verständnisses über Grenzen hinweg» und «Stimmrecht für alle, die seit mindestens fünf Jahren Wohnsitz in der Schweiz haben». Zur Initiative «Energiesparende Schulhäuser» präsentiert der Bundesrat einen Gegenentwurf. Einzig die in Heerbrugg erarbeitete Volksinitiative wird vorbehaltlos unterstützt.

Eltern finanziell entlasten

Die Initiative der OMR-Klasse 2sc verlangt eine Ergänzung von Artikel 117 der Bundesverfassung durch einen neuen Absatz 3.

Ziel der Volksinitiative ist es, dass die Eltern für ihre Kinder bis zur abgeschlossenen Erstausbildung bzw. bis zum 20. Altersjahr keine Gesundheitskosten bezahlen müssen. (gb)

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