Streit in Rorschach eskaliert: Mann in Wohnung mit Messer verletzt – Polizei nimmt mutmasslichen Täter im Thurgau fest

Zwischen einem 49-jährigen Deutschen und einem 37-jährigen Portugiesen ist am Dienstagabend in Rorschach ein Streit eskaliert. Dabei wurde der Deutsche vom Portugiesen mit einem Messer verletzt und musste notoperiert werden. Die Polizei konnte den mutmasslichen Täter schliesslich an seinem Wohnort im Thurgau festnehmen.

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Bei einem Streit in Rorschach wurde ein 49-jähriger Deutscher mit einem Messer verletzt, er musste operiert werden.

Bei einem Streit in Rorschach wurde ein 49-jähriger Deutscher mit einem Messer verletzt, er musste operiert werden.

(Bilder: Kapo SG)

(kapo/evw) Am Dienstagabend ist bei der Kantonspolizei St.Gallen kurz nach 20.30 Uhr die Meldung von einer verletzten Person an der Bogenstrasse in Rorschach eingegangen. Wie das Opfer, ein 49-jähriger Deutscher, sagt, war ein ehemaliger Kollege bei ihm in der Wohnung erschienen. «Anschliessend dürfte es zu einem Streit gekommen sein, bei dem der Deutsche mit dem Messer verletzt wurde», schreibt die St.Galler Kantonspolizei in einer Mitteilung.

Dem 49-jährigem Opfer gelang daraufhin die Flucht nach Draussen, wo er auf einen Passanten traf, der die Polizei informierte. «Der Verletzte wurde noch vor Ort vom aufgebotenen Rettungsdienst versorgt, bevor er ins Spital transportiert und notoperiert wurde.»

Die St.Galler Kantonspolizei ist mit mehreren Patrouillen an den Tatort ausgerückt.

Die St.Galler Kantonspolizei ist mit mehreren Patrouillen an den Tatort ausgerückt.

Der 49-Jährige dürfte sich mittlerweile ausser Lebensgefahr befinden. Die mutmassliche Tatwaffe konnte von der Polizei sichergestellt werden.

Mutmasslicher Täter im Thurgau verhaftet

Die ausgerückte Kantonspolizei konnte den 37-jährigen mutmasslichen Täter in Rorschach nicht mehr antreffen. Umgehend wurde eine Fahndung nach dem im Thurgau wohnhaften Portugiesen eingeleitet. Der Flüchtige wurde schliesslich gegen ein Uhr nachts entdeckt, als er an seinen Wohnort zurückkehrte. Die Polizei nahm den Mann schliesslich fest.

Florian Schneider, Mediensprecher der Kantonspolizei St.Gallen.

Florian Schneider, Mediensprecher der Kantonspolizei St.Gallen.

Bild: PD

Laut Florian Schneider, Mediensprecher der Kantonspolizei St.Gallen, sei der Einsatz für so ein Delikt ein schneller Erfolg gewesen.

Weil nach der Tat unklar war, wie gefährlich der mutmassliche Täter war, wurde gemäss Schneider die Interventionseinheit aufgeboten. «Wir wollten die Patrouillen nicht gefährden und haben daher die Interventionseinheit angefordert. Diese sind Spezialisten für solche Einsätze und eigens dafür ausgebildet.»

Die Hintergründe des Streits sind laut Schneider aber noch unklar und Gegenstand der laufenden Ermittlung.

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