Noch mehr Spielspass in der Badi

Der Spielplatz im Freibad soll noch dieses Jahr erweitert und mit zusätzlichen Spielelementen aufgepeppt werden. Die Aufwertung ist Teil des Investitions- und Sanierungskonzepts der Gemeinde.

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Der Spielplatz des Freibades Bildstöckli wird aufgewertet. (Bild: Benjamin Schmid)

Der Spielplatz des Freibades Bildstöckli wird aufgewertet. (Bild: Benjamin Schmid)

Bereits 2013, als die Politische Gemeinde Oberriet das Freibad Bildstöckli übernommen hatte, war klar, dass hier ein grosser Sanierungs- und Investitionsbedarf besteht. Ein Jahr später beurteilten Fachleute das Freibad vor Ort und nahmen eine Machbarkeitsstudie vor. Gemäss Gemeindepräsident Rolf Huber wurden dabei sowohl nötige als auch wünschenswerte Massnahmen definiert. «Darauf basierend wurde ein Investitions- und Sanierungskonzept erarbeitet, das in den Jahren 2015 bis 2018 umgesetzt wird», sagt Huber. Das Konzept beinhaltet die Komponenten Sicherheit, Instandhaltung, Modernisierung und Attraktivitätssteigerung.

Während die ersten drei Komponenten bereits abgehandelt sind, folgt noch in diesem Herbst die Attraktivitätssteigerung, sprich die Erweiterung des Spielplatzes. Diese ist im Budget 2018 mit 87500 Franken eingeplant. Gemäss Rolf Huber sollte der Kredit für die geplanten Arbeiten nicht ganz ausgeschöpft werden müssen, zumal ein Teil der Kosten auf Erd- und Gartenbauarbeiten zurückzuführen ist.

Selber kreativ tätig sein

Ein Spielraumplaner begutachtete das Areal und bestimmte Spielelemente, die noch fehlen. «Neu wird eine Wasserrinne zur Verfügung stehen, die von den Kindern selbst bedient werden kann», sagt Rolf Huber und ergänzt: «Ausserdem wird ein Sandkasten mit teilweiser Überdachung erstellt.» Die neuen Spielelemente sind darauf ausgelegt, die Kinder zu ermuntern, selber kreativ tätig zu sein.

Die bereits bestehende Blockhütte kommt neu auf das Spielareal und dient zusammen mit Kinderhängematten und weiteren Sitzgelegenheiten nicht nur zum Ausruhen, sondern auch dazu, einen Begegnungsort für Kinder und Erwachsene zu schaffen.

«In diesem Bereich spenden einerseits zusätzlich gepflanzte Bäume, andererseits Sonnensegel und Sonnenschirme Schatten», sagt Rolf Huber.

Alle Spielelemente sollen möglichst naturnah umgesetzt werden, so auch die Terraingestaltung. Es werde Wert darauf gelegt, dass sich die Erweiterungen in die natürlichen Gegebenheiten einfügen und ein harmonisches Bild entsteht.

«Eine Besonderheit wird der versetzbare Zaun sein», sagt der Gemeindepräsident. Dadurch soll der Spielplatz auch ausserhalb der Badesaison benutzt werden können.