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Noch kein Jugendtreff wegen Einsprache

BALGACH/HEERBRUGG. Im Backsteinhaus an der Balgacherstrasse 210 haben die Sozialen Dienste Mittelrheintal ihre Büros für das Jugendnetzwerk Mittelrheintal untergebracht. Geplant ist, dass das Gebäude als Jugendtreff umgenutzt wird. Ein Rekurs stoppt das Projekt.
Bea Sutter
Für den Jugendtreff bleibt die Tür voraussichtlich noch längere Zeit verschlossen. Nach wie vor kann das Jugendnetzwerk Mittelrheintal das Gebäude an der Balgacherstrasse 210 nur als Bürohaus nutzen. (Bild: Bea Sutter)

Für den Jugendtreff bleibt die Tür voraussichtlich noch längere Zeit verschlossen. Nach wie vor kann das Jugendnetzwerk Mittelrheintal das Gebäude an der Balgacherstrasse 210 nur als Bürohaus nutzen. (Bild: Bea Sutter)

Bis das Backsteingebäude an der Balgacherstrasse 210 zum Jugendtreff des Jugendnetzwerks Soziale Dienste umgenutzt werden kann, dauert es noch lange. Ernst Metzler, Gemeindepräsident in Balgach, erklärt, dass die Umnutzung des Gebäudes von einem Bürohaus in einen Jugendtreff bewilligungspflichtig sei. Das Jugendnetzwerk möchte einen Aufenthaltsraum für die Jugendlichen anbieten können. Nun sei ein Rekurs gegen das geplante Umnutzungsprojekt eingegangen. Bis zur Bereinigung dieser Einwände verzögert sich das ganze Vorhaben. Somit muss die Umsetzung des Konzeptes warten. Das Gebäude bleibt bis auf Weiteres ein reines Bürohaus.

Ersatz in Berneck

Was das für die Betreiber des Jugendnetzwerks SDM bedeutet, sagt die Stellenleiterin Edit Krall. «Ich bedauere es sehr, dass es in Heerbrugg nicht vorwärtsgeht. Die Jugendlichen sind die Leidtragenden.» Die Gemeinde Berneck habe aber Hand geboten und stellt während dieser Zeit das alte Sekundarschulhaus dem Jugendnetzwerk zur Nutzung als Jugendtreff und für Workshop-Programme zur Verfügung. «Für diese Übergangslösung sind wir dankbar.»

Aufbauarbeit ist im Gange

Die Jugendlichen können sich jeweils mittwochs am Nachmittag und am Abend sowie samstags am Nachmittag und am Abend im alten Sekundarschulhaus aufhalten. «Sie werden auch hier von unseren Jugendarbeitern betreut», sagte Edit Krall. «Wir haben hier einerseits einen offenen Betrieb und sprechen 12- bis 14-Jährige aus dem ganzen Mittelrheintal an. Dies sei das geeignete Alter für den Aufbau eines Jugendtreffs. Für Jugendliche bis 18 Jahre werden Workshops angeboten. «Wird in Heerbrugg grünes Licht gegeben, so werden wir sofort reagieren», sagt die Stellenleiterin des Jugendnetzwerks. Natürlich wäre jenes Konzept dann ebenfalls regional ausgerichtet, wie es auch geplant ist. Da werden betreute Aufenthalte auch über Mittag angeboten. www.jugendnetzwerksdm.ch

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