Noch fehlt ein Stückchen Trottoir

HEERBRUGG/BALGACH. Bis auf die Fasanenstrasse beim Leica-Bahnübergang haben alle Balgacher Gemeindestrassen erster Klasse ein lückenloses Trottoir. Das an der Fasanenstrasse fehlende Teilstück soll nun gebaut werden.

Merken
Drucken
Teilen
Vorbei an der (Nefenstrasse, links) führt die Fasanenstrasse entlang der Auer Gemeindegrenze geradeaus in Richtung Widnau. (Bild: Gert Bruderer)

Vorbei an der (Nefenstrasse, links) führt die Fasanenstrasse entlang der Auer Gemeindegrenze geradeaus in Richtung Widnau. (Bild: Gert Bruderer)

Weil die Strasse in unmittelbarer Nachbarschaft von Au-Heerbrugg, also direkt entlang der Gemeindegrenze verläuft, hätte der Bau eines Trottoirs einen ungewünschten Nebeneffekt: Die Gemeindegrenze, verliefe neu inmitten des neuen Gehwegs, sodass die Strasse plötzlich zwei Eigentümer hätte. Um dies zu vermeiden, ist die Verlegung der Strasse um ca. 1,25 Meter in südlicher Richtung vorgesehen. Das fehlende Teilstück erstreckt sich über eine Länge von 240 Metern. Es befindet sich zwischen der Nefenstrasse (beim Leica-Bahnübergang) und der Gemeindegrenze zu Widnau. Dem Bau des geplanten, zwei Meter breiten Gehwegs liegt ein vom Kanton vorgeprüftes und mit den Nachbargemeinden Widnau und Au-Heerbrugg besprochenes Projekt zugrunde.

550 000 Franken Kosten

Die Kosten belaufen sich auf 550 000 Franken. Mit dem Bau des Gehwegs ist eine Strassensanierung im betreffenden Teilstück verbunden. Im Gutachten wird der Zustand der Fasanenstrasse als knapp genügend beschrieben. Sie weise leichte Deformationen, Setzungen und Risse auf. Grössere Schäden seien bloss mit einer Belagssanierung in den nächsten Jahren zu vermeiden. Die Anordnung des Gehwegs und die Verschiebung der Strasse setzen einen Ausbau des Strassenkörpers und die Abtretung von insgesamt knapp 280 Quadratmetern Boden von angrenzenden Grundstücken voraus. Von heute 5,50 m soll der Strassenkörper auf 7,50 m verbreitert werden. Hierfür sind Erdarbeiten und der Einbau einer Kiesfundation nötig.

Im Frühjahr bauen

Stimmt die Bürgerschaft dem Projekt an der Versammlung vom Donnerstag, 26. November, zu, wird das Planverfahren durchgeführt. Das heisst, es würde eine Planauflage erfolgen, mit einer Einsprachefrist von 30 Tagen. Der Baubeginn ist für nächstes Frühjahr vorgesehen.

Keine Zuschüsse

Zuschüsse von den benachbarten Gemeinden gibt es keine. Der Bau und die Finanzierung von Gemeindestrassen erfolgen nach dem Territorialprinzip. Das heisst, dass die politischen Gemeinden die Strassen auf ihrem eigenen Gemeindegebiet planen, bauen, unterhalten – und selbst finanzieren. (gb)