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Nirvana auf der Stapfenwis

Pascal Frommenwiler gibt dem FC Rheineck einen neuen Anstrich, auch mit Rückkehrern.
Günther Böhler

FC RHEINECK. Der FC Rheineck möchte in der Rückrunde unter Neo-Coach Pascal Frommenwiler in der Offensive mehr Akzente setzen. Mit den Depaoli-Brüdern und Blerim Ibrahimi gibt es einige Rückkehrer auf der Stapfenwies.

Keine lange Winterpause hat sich der FC Rheineck gegönnt. Bereits am 12. Januar haben sich die Akteure unter Pascal Frommenwiler, der nach dem überraschenden Weggang von Didi Metzler das Zepter übernahm, zum ersten Training getroffen. Knapp zweieinhalb Monate später kann sich der neue Coach der Rheinecker schon über Fortschritte freuen. «Wir sind auf einem guten Weg, und bei den Freundschaftsspielen hat man schon gesehen, dass ein offensiver Ruck durch das Team gegangen ist», sagt der 32-Jährige.

Da in der Hinrunde in zwölf Spielen nur 13 Treffer erzielt wurden, bestand in diesem Punkt Nachholbedarf. «Physische Komponenten und offensive Stärke entscheiden im Breitenfussball über den Verlauf der Meisterschaft. Nicht taktisches Geplänkel», führt Frommenwiler aus. Er ist optimistisch, dass das neue Spielsystem eine gute Rückrunde bringt: «Es wäre jedoch naiv anzunehmen, dass man in so kurzer Zeit die Taktik völlig ändern kann.»

«Smells Like Teen Spirit»

In ungewohnter Offen- und Klarheit legt der neue Übungsleiter der Rot-Blauen seine Ziele für die Rückrunde fest: Mindestens fünf Siege, dabei ein Sieg zu Null und 17 Punkte sollen eingefahren werden. Zudem möchte Frommenwiler mit seiner Mannschaft mindestens in jeder Partie einen Treffer erzielen. Am Ende der Saison sollen maximal 57 Strafpunkte – der FC Rheineck hält jetzt bei 37 – auf dem Konto sein.

Neben diesen klaren Ansagen hat er dem Team auch ein Motto («Welcome to the limit») und eine Hymne («Smells Like Teen Spirit» von Nirvana) einverleibt. Die Fans auf der Stapfenwies können sich jetzt schon freuen, wenn aus der Kabine Songs von Kurt Cobain erklingen.

Letzter Feinschliff in Spanien

Zum Auftakt müssen die Rheinecker allerdings in der Fremde bestehen. Mit Tabellenführer Ruggell wartet eine schwere Aufgabe. «Wir werden alles daran setzen, um Zählbares einzufahren. Wir stellen uns auch beim Leader sicher nicht hinten rein und warten nur ab, was passiert», verspricht Frommenwiler, der in der Rückrunde drei Rückkehrer zur Verfügung hat. Die Zwillingsbrüder René und Marc Depaoli sowie Blerim Ibrahimi stehen wieder in Diensten des FC Rheineck.

Verletzungsbedingt nicht dabei ist auf unbestimmte Zeit der erfahrene Mixhdat Berisha (Meniskus). Den letzten Feinschliff holten sich die Kicker vom 20. bis 25. März im sonnigen Spanien, in Torremolinos bei Malaga. Mit bis zu drei Trainingseinheiten pro Tag haben die Rheinecker ihre Hausaufgaben gemacht. Dabei gab es auch zweimal ein Morgen-Jogging um 7.15 Uhr.

Wahrscheinlich mit Nirvana in den Ohren.

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