Nino Vrenezi wird Trainer beim SC Fussach

FUSSBALL. Der 32-jährige Rheintaler Nino Vrenezi übernimmt per sofort und bis Ende Saison 2015/16 das Traineramt beim Vorarlberger Landesligisten SC Fussach (5. Spielklasse in Österreich). Der Verein hatte seinen Vorgänger Peter Steffani nach drei Niederlagen zum Rückrundenstart entlassen.

Yves Solenthaler
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Nino Vrenezi (rechts) mit seinem damaligen Spieler Marco «Korber» Lüchinger nach dem Rebsteiner Aufstieg am 8. Juni 2013. (Bild: Archiv/ys)

Nino Vrenezi (rechts) mit seinem damaligen Spieler Marco «Korber» Lüchinger nach dem Rebsteiner Aufstieg am 8. Juni 2013. (Bild: Archiv/ys)

FUSSBALL. Der 32-jährige Rheintaler Nino Vrenezi übernimmt per sofort und bis Ende Saison 2015/16 das Traineramt beim Vorarlberger Landesligisten SC Fussach (5. Spielklasse in Österreich). Der Verein hatte seinen Vorgänger Peter Steffani nach drei Niederlagen zum Rückrundenstart entlassen. Vrenezis primäre Aufgabe besteht darin, mit dem Vorarlbergliga-Absteiger der letzten Saison den Klassenerhalt zu schaffen. Der aktuelle Vorsprung auf einen Abstiegsplatz beträgt drei oder vier Punkte (abhängig von der Anzahl Absteiger).

Nino Vrenezi hatte bisher seinen Stammverein St. Margrethen sowie Rebstein trainiert. Mit beiden Vereinen schaffte er den Aufstieg in die 2. Liga, war dann allerdings jeweils nach einer halben Saison in der höheren Klasse zurückgetreten. Nachdem er im Oktober 2013 Rebstein verlassen hatte, hat er keine Mannschaft mehr geführt.

Vrenezi spricht von einer reizvollen Aufgabe bei infrastrukturell guten Bedingungen in Fussach: «Neu für mich ist allerdings, dass ich zu Beginn die Funktion eines Feuerwehrmannes habe.» Als Feuerwehrmänner werden Trainer bezeichnet, die kurzfristig den Abstieg vermeiden sollen. Er wolle, dass die Spieler – von denen er zwei, drei aus der Schweiz kennt – im Abstiegskampf ihre eigenen Interessen hintanstellen: «Es ist wie immer im Fussball: Wichtig sind Disziplin und Teamgeist.»

Rheintaler nach Fussach?

Vrenezi sagt, dass er nach eineinhalb Jahren Pause wieder bereit sei, eine Mannschaft zu trainieren: «Geplant hatte ich aber, erst ab Sommer wieder als Trainer zu arbeiten.» Müssen sich die Rheintaler FCs sorgen, dass er einige ihrer Spieler abwirbt? «Im Moment sicher nicht», sagt Vrenezi, «der Verein möchte primär auf eigene Spieler setzen.» Aber in der Saisonpause müsse die Situation neu beurteilt werden: «Es wird jedoch sicher nicht vorkommen, dass ich eine halbe Mannschaft abwerbe.»