Nichts ausgelassen

Auch Nancy Bärtsch und Jolanda Künzler genossen gestern die abendliche Schnäppchenjagd.

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Frau Bärtsch, was ist Migros für Sie persönlich?

Nancy Bärtsch: (begeistert) Das ist Einkaufen, Erlebnis pur. Ich finde hier alles, was ich brauche, und ich treffe nebenbei nette Menschen – bei der Kundschaft wie beim Personal.

Frau Künzler, für wie viel Geld kaufen Sie pro Jahr bei Migros ein?

Jolanda Künzler: Für ziemlich viel Geld, denn ich kaufe praktisch nur bei Migros ein.

Der Rheinpark und die Migros hier im Speziellen bieten mir kompakt und übersichtlich alles, was ich brauche im täglichen Leben. Ich habe keine Ahnung, wie viel ich hier ausgebe, aber bestimmt einige tausend Franken.

Warum kamen Sie heute Abend hierher, Frau Bärtsch?

Bärtsch: (lacht) Jolanda hat mich eingeladen. Und weil ich dieses Spektakel letztes Jahr schon einmal im Pizolpark erlebt habe, sagte ich natürlich gern zu.

Was ist anders als sonst im Migros und im Rheinpark?

Künzler: Das Ambiente. Es hat heute wahnsinnig viele Menschen hier. So viele hatte es vielleicht zur Eröffnung des Neubaus. Und es herrscht eine gute Stimmung. Es ist unglaublich. Das Einkaufen ist wie immer, eigentlich, und doch ist es speziell, weil einem an jeder Ecke noch was zugeschoben wird, gratis natürlich.

Haben Sie Bekannte getroffen?

Bärtsch: Ja, schon am Eingang traf ich eine ehemalige Schulkollegin, die ich schon lange nicht mehr gesehen hatte und an einem Stand trafen wir Jolandas Schwester, die hier arbeitet.

Frau Künzler, Hand aufs Herz, haben Sie einen Postizettel für alles, das Sie ohnehin einkaufen wollten?

Künzler: Ehrenwort, ich habe einen geschrieben, ihn aber zu hause liegen lassen – wie so oft, aber ich habe ja ein gutes Gedächtnis. (lachend) Wie Sie sehen, wurde der Wagen auch ohne Postizettel schön voll.

Frau Bärtsch, Hand aufs Herz, haben Sie angesichts der Stimmung hier mehr gekauft, als sie brauchen?

Bärtsch: Ich? Mehr als nötig einkaufen? Das tue ich nie! Ich brauche am Ende immer alles, was ich einmal eingekauft hatte.

Künzler: Ich muss gestehen, dass das Eine oder Andere auf seltsame Weise den Weg in den Wagen fand, aber das ist O. K. Ich gönne mir ja sonst nichts.

Haben Sie keinen Stand übersehen, an dem etwas gratis abgegeben wurde?

Künzler: Hoffentlich nicht. Das wäre ja jammerschade.

Bärtsch: Bestimmt haben wir nichts übersehen. Uns fehlt nur noch die Rose, die es beim Ausgang gibt.

Interview: René Schneider