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Nicht Trau- sondern Brauzeugen

Gestern startete beim Branchenanlass der Interessengemeinschaft unabhängiger Schweizer Brauereien die Aktion «Brauzeugen gesucht». Damit setzen die Brauereien auf Transparenz bei der Herstellung der Biere.
Benjamin Schmid
Die ersten Brauzeugen (v. l.): IG-Präsident Alois Gmür, Nationalrat Walter Müller, Markus Ritter (Präsident Schweizer Bauernverband), Nationalrat Thomas Müller und Nationalrat Roland Büchel. (Bild: Benjamin Schmid)

Die ersten Brauzeugen (v. l.): IG-Präsident Alois Gmür, Nationalrat Walter Müller, Markus Ritter (Präsident Schweizer Bauernverband), Nationalrat Thomas Müller und Nationalrat Roland Büchel. (Bild: Benjamin Schmid)

Bei idealem Bierwetter trafen sich Vertreter elf regionaler Brauereien aus der Deutschschweiz bei der Sonnenbräu. Mit dem Motto «Brauzeugen gesucht» stand der Anlass im Zeichen direkter Kontakte zwischen Produzenten und Verbraucher.

Die IG plant, dass sich Besucher von unabhängigen Brauereien zukünftig als Brauzeugen in ein Buch eintragen können. Dort sollen sie bestätigen, wie sich das regionale Bier in Qualität und Geschmack von den internationalen Produkten abhebt.

Regionale Biere mit Charakter

Gemäss Alois Gmür, Nationalrat und IG-Präsident, sei in Zeiten von Globalisierung und Internationalisierung die lokale Verankerung besonders wichtig. «Die Kunden wollen wissen, woher die Rohstoffe kommen, wer hinter der Marke steht und wie es hergestellt wurde.» Als Nischenplayer im nationalen Biermarkt seien die IG-Brauer geeignet, erlebnisorientiert zu arbeiten.

Von der Braupfanne bis zum fertigen Bier: Die Brauzeugen sollen sich selbst von der hohen Qualität der Produkte überzeugen. «In den Brauereien wird keine Massenware hergestellt, sondern auf grosse Vielfalt geachtet», sagt Alois Gmür. Die Politik sei verantwortlich, dass gute Rahmenbedingungen geschaffen würden, damit die Konsumenten weiter eine grosse Auswahl Biersorten fänden. Mit viel Engagement und originellen neuen Ideen schaffen und pflegen die 33 Schweizer IG-Meisterbrauer eine reichhaltige Palette von Bieren.

«Sie verstehen es, nuancenreiche Biere mit einzigartigem, regional geprägtem Charakter zu brauen», sagt Gmür. Ähnlich sieht es Claudia Graf, Geschäftsleiterin der Sonnenbräu: «Die Brauzeugen stehen persönlich dafür ein, dass ihr Bier eine starke Eigenmarke von hoher Qualität ist. Sie erleben mit eigenen Augen die Herstellung und versichern die lokale Prägung der Produkte.»

Brauer und Bauern passen zusammen

Die Schweizer Brauer und Bauern verfolgen ähnliche Ziele, ist Markus Ritter, Nationalrat und Präsident des Schweizer Bauernverbandes, überzeugt.

Er sagt: «Regionalität und Authentizität sind wichtig für die Kunden. Die Qualität der Produkte ist ein wichtiges Gütesiegel, darüber hinaus müssen die Produkte aber auch mit den Menschen dahinter in Verbindung gebracht werden. Die Brauer veredeln die Nahrungsmittel der Bauern zu einem Genussmittel von höchster Qualität.»

Hinweis

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