Neues Rathaus gesegnet

Das Altstätter Rathaus erhielt am Samstag den Segen. Viele Interessierte hatten sich auf dem neuen Rathausplatz ver- sammelt. Von den beiden Kirchen bekam die Stadt ein Kreuz geschenkt, das Kunstschmied Geri Aigner geschaffen hat.

Gert Bruderer
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ALTSTÄTTEN. Das Gemeinschaftliche, das Miteinander hat sowohl der katholische Pfarrer Albert Wicki als auch sein evangelischer Kollege Hansurs Walder betont.

Viele haben viel beigetragen

Die neue Gestaltung des östlichen Altstadtrandes begann mit dem deutlichen Ja der Bürgerschaft an der Urne und wurde seither von vielen mitgetragen: den Anwohnern, den Ladenbesitzern und Wirtsleuten (die alle markante Umsatzeinbussen hinzunehmen hatten!), den Verwaltungsangestellten der Stadt (die lange mit einem Provisorium vorlieb zu nehmen hatten) sowie der ganzen einheimischen Bevölkerung und vielen Auswärtigen, die im Alltag grosse Einschränkungen hinzunehmen hatten, vor allem, wenn sie mit dem Auto oder per Bus unterwegs waren. Auch die am Bau Beteiligten haben Ausserordentliches geleistet. Nun gehe es darum, im neuen Rathaus «die Begabungen so einzusetzen, dass sie anderen nützen», sagte Albert Wicki; ihnen werde der Segen auch deshalb gespendet, damit sie «anderen ein Segen sind».

«Wunderbarer Platz»

Hansurs Walder, der während der Bauzeit ein wenig schockiert über die Höhe der Bauten war, drückte seine Freude über den nun grossen Rathausplatz aus, diesen «wunderbaren Platz der Gemeinschaft», auf dem viel Leben sein werde. Die beiden Kirchen schenkten der Stadt ein vom einheimischen Geri Aigner geschaffenes Kreuz, das Stadtpräsident Ruedi Mattle erfreut entgegennahm und das im Foyer seinen Platz haben soll.

Kesb im zweiten Stock

Ab Samstagmittag konnte das neue Rathaus frei besichtigt werden. Das Interesse war riesig. Zu sehen waren auch die Räume der (von Christina Manser geleiteten) Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (Kesb), die mit 18 Arbeitsplätzen (bzw. 1200 Stellenprozent) den 2. Stock belegt.

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