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Neues Projekt für Kirchplatz Heiden

Die Busse auf dem Kirchplatz Heiden sollen neu auf der Süd- und der Nordseite halten. Gleichzeitig wird der Kirchplatz allseitig zur Begegnungszone.

HEIDEN. Bereits 2007 haben die Heidler Stimmberechtigten einen Projektierungskredit für einen Studienauftrag zur Neugestaltung des Kirchplatzes abgelehnt. Wie die Gemeindekanzlei Heiden schreibt, wurde in der Folge aber eine nötige Verbesserung der Sicherheit für die Benutzer des öffentlichen Verkehrs als vordringliche Aufgabe erkannt. Der Gemeinderat hat daraufhin im September 2009 zulasten der Investitionsrechnung einen Ausführungskredit von 160 000 Franken gesprochen. Dieser steht nun für die Realisierung der Umgestaltung des Kirchplatzes zur Verfügung.

Erstes Projekt zurückgezogen

In der Folge hat der Gemeinderat ein Baugesuch für das Projekt zur Verbesserung der Verkehrssicherheit auf dem Kirchplatz eingereicht. Dagegen wurden zwei Einsprachen erhoben. Während auf die eine nicht eingetreten wurde, lehnte die Kommission Planung und Baubewilligung die andere ab. Die Einsprecherin hat gegen den Entscheid beim Departement Bau und Umwelt des Kantons Rekurs erhoben. Inzwischen ist am 1. Februar 2010 das neue Strassengesetz in Kraft getreten. Solche Projekte sind neu nicht mehr im Baubewilligungsverfahren, sondern gemäss Strassengesetz öffentlich aufzulegen.

Aufgrund dieser Erkenntnis hat der Gemeinderat zur Minimierung des Prozessrisikos das Baugesuch zurückgezogen. Die Gemeinde musste aufgrund dieser Situation die Rekurrentin für ihre Umtriebe zulasten der Projektkosten entschädigen. Der verfahrensrechtliche Umstand gab die Gelegenheit, das Projekt weiter zu verfeinern und mit der Denkmalpflege, der Behindertenorganisation Procap und den anstossenden Grundeigentümern zu erörtern.

Geregeltes Verkehrsregime

Das neue Projekt umfasst noch weniger Eingriffe in den Kirchplatz. Es beschränkt sich darauf, auf der Südseite beim Rathaus eine Einstiegskante zu schaffen und auf der Nordseite eine andere in die bestehende Parkanlage zu integrieren. Vor der Post und dem Rathaus entstehen wenige Parkplätze, welche für diesen Kundenverkehr reserviert sind. Im Bereich der Drogerie sollen nochmals zwei Kurzzeitparkplätze entstehen, wobei die Einfahrt in die Südseite des Kirchplatzes Kunden der Drogerie, des Rathauses und der Post vorbehalten bleibt. Die Begegnungszone mit Tempo 20 auf dem Kirchplatz beinhaltet, dass Fussgänger und Fahrzeugverkehr gleichberechtigte Partner sind. Auf die Fussgängerstreifen kann verzichtet werden. Mit dieser Massnahme sowie der neuen Anordnung der Standplätze für die Postautos verspreche sich der Gemeinderat Heiden eine bessere Sicherheit für die Benutzer des öffentlichen Verkehrs, schreibt die Gemeindekanzlei weiter. Da die Postautos künftig verteilt auf die Nord- und die Südseite des Kirchplatzes ihre Standplätze haben, gehöre das Manövrieren mit gegenseitigem Kreuzen der Vergangenheit an. Zudem sieht das Projekt vor, die Sicherheit für die Benützer mit einer Einstiegskante zu verbessern. (gk)

Die öffentliche Auflage des Strassenprojektes und des Signalisationsplanes liegen vom 3. September bis 2. Oktober öffentlich auf.

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