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Neues Leben in alter Villa

Das an die Blütezeit der Stickereiindustrie erinnernde Jugendstilgebäude Villa Ilg in Wolfhalden wurde in den letzten Jahren als Privatschule genutzt. Nach längerer Ungewissheit wird das Haus künftig privaten Wohnzwecken dienen.
Peter Eggenberger
Die an die Blütezeit der Stickerei erinnernde Villa Ilg dient künftig als Wohnhaus. (Bild: Peter Eggenberger)

Die an die Blütezeit der Stickerei erinnernde Villa Ilg dient künftig als Wohnhaus. (Bild: Peter Eggenberger)

Damit ist die Befürchtung, das stattliche Gebäude könnte in die Hände einer Sekte gelangen, vom Tisch.

Bisherige Eigentümerin der Villa Ilg war die in Spiez BE domizilierte Jugendheim Sternen AG, die das Haus an die Stiftung You count vermietete. Die Stiftung mit Hauptsitz im Bernbiet betreut und schult an verschiedenen Orten Jugendliche, die keine Regelklassen besuchen können. «You count» nahm vor zwölf Jahren in Wolfhalden den Schulbetrieb mit angegliedertem Internat auf.

Da sich die weiteren Schulungszentren der Stiftung im Kanton Bern befinden, wurde der Standort im Appenzellerland auf lange Sicht als zu abgelegen beurteilt.

Deshalb kam es im Sommer 2018 zur Aufgabe des Schulbetriebs in der Villa Ilg. Seither stand das grosse Gebäude leer und wurde zum Verkauf ausgeschrieben.

Baudenkmal bleibt erhalten

Neue Eigentümerin der Villa Ilg ist eine Familie aus Herisau, die das Haus nach einigen Umbauarbeiten bewohnen wird. Dabei soll das charakteristische Äussere des Jugendstilhauses unverändert erhalten bleiben.

«1883 erbaute Tobias Rohner im Wegkreuz der Strassen Zelg –Walzenhausen und Sonder – Weid ein Wohnhaus mit Stickereibetrieb. Die Liegenschaft brannte 1911 nieder, worauf Schwiegersohn Heinrich Ilg-Rohner das stattliche, bis heute als Villa Ilg bekannte Jugendstilgebäude erbauen liess», schreibt Ernst Züst im Buch «Geschichte der Gemeinde Wolfhalden».

Nach Ende der Stickerei-Ära diente das Haus verschiedenen Zwecken und zuletzt wie erwähnt als private Schule.

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