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Neues Angebot für betagte Menschen

Altstätten Die Spitalregion RWS bietet seit Kurzem im Spital Altstätten als neues Leistungsangebot die Alterstraumatologie an. Sie richtet sich an Patienten ab 70 Jahren nach einem Sturz oder einem Unfall, die eine interdisziplinäre Betreuung brauchen.

Ein Sturz ist für ältere Menschen ein einschneidendes Ereignis. Es führt oft zu abnehmender Selbstständigkeit und manchmal zu langer Pflegebedürftigkeit. Beweglichkeit, Muskelkraft, Knochengesundheit und Vorerkrankungen beeinflussen den Heilungsprozess. In dieser Alters­- gruppe ist es besonders wichtig, die Behandlung auf Alter und Gesundheitszustand der Patienten anzupassen.

«Darum beschäftigt sich die Alterstraumatologie mit Verletzungen und vorbeugenden Ins­truktionen gegen Stürze und andere Verletzungen im Alter», sagt Birgit Schwenk, Chefärztin Akutgeriatrie, die das Pilotprojekt zusammen mit Johannes Erhardt, Chefarzt Orthopädie, leitet. «Schwerpunkt ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Traumatologie und Geriatrie, um von Beginn an eine optimale Behandlung zu gewährleisten», ergänzt Johannes Erhardt. Beim Eintritt auf den Notfall erfolgt die Überprüfung, ob Patienten die Kriterien für eine alterstraumatologische Behandlung erfüllen. Ist dies so, erfolgt die weitere Behandlung durch Fachärzte der Orthopädie und Geriatrie. Dazu gehören gemeinsame Visiten von Ärzten beider Fachrichtungen.

Die Spitalregion schreibt, die Patienten würden von einer umfassenden Behandlung, die den Fokus auf die Gesamtsituation legt, profitieren. Durch die Alterstraumatologie würden Qualität und Effizienz der Versorgung gesteigert, da von Beginn an der Fokus nicht nur auf die Behandlung der Unfallfolgen, sondern auch auf die Erfassung der Risikofaktoren liegt. Dadurch können prophylaktische Massnahmen eingeleitet werden. In der Pilotphase findet diese Behandlung nur in Altstätten statt. Eine Ausweitung des Angebots auf weitere Standorte der Spitalregion ist geplant. (red/pd)

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