Neuer Teilnehmerrekord

Peter Schmid, FSV Oberriet, Christian Künzler, MSV Eichenwies, und René Jordi, SV Horn, alle 40 Punkte, sind die Besten des Chlausschiessens der FSG Montlingen.

Mäx Hasler
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Die besten Chlausschützen: (v. l.) Vanessa Beck, Zihlschlacht, beste Frau; Luca Graf, Heiden, bester Jungschütze, und Peter Schmid, Oberriet, Oberchlaus 2016. (Bild: Mäx Hasler)

Die besten Chlausschützen: (v. l.) Vanessa Beck, Zihlschlacht, beste Frau; Luca Graf, Heiden, bester Jungschütze, und Peter Schmid, Oberriet, Oberchlaus 2016. (Bild: Mäx Hasler)

Die Organisatoren des Chlausschiessens stossen langsam an ihre Grenzen. Nachdem vor sechs Jahren erstmals die 100er-Marke an teilnehmenden Schützen erreicht wurde, sind es inzwischen 157 Schützenkollegen, die den Weg in die Schiessanlage Blatten gefunden haben. Das Schützenbeizli war gerammelt voll und für die Rangverkündigung mussten sogar im Foyer Tische aufgestellt werden. Dieses Chlausschiessen darf einmal mehr als «besonders kollegial und kameradschaftlich» abgehakt werden. Unter den 157 Teilnehmern waren 18 Frauen und 16 U18-Schützen.

Nebst dem Siegerpodest gab es auch wieder inoffizielle andere Podeste. Auf dem Frauenpodest, wenn es dieses gäbe, würden Vanessa Beck, 39 Punkte, Myriam Blindenbacher, 38, beide FSG Zihlschlacht, und Simona Künzler, 38, stehen.

Das U18-Podest bestünde aus dem 15-jährigen Luca Graf von den FS Heiden, 39 Punkte, der 13-jährigen Simona Künzler, 38, und dem 14-jährigen Oliver Sonderegger, 36 Punkte.

Auf dem Ü80-Podest wären der 80-jährige Eugen Loher, FSG Montlingen, 35 Punkte, der 80-jährige Rolf Zellweger, FSV Oberriet, 30, sowie der 83-jährige Sepp Gruber, SV Balgach-Rebstein, 24 Punkte.

Sieben Schützen schiessen das Punktemaximum

Nebst den drei besten Chlausschützen schossen noch Andreas Hausamann, Walter Nüesch, Peter Wagner und Damian Tschan das Punktemaximum. Weil diese aber mit dem Standardgewehr schossen, wurden ihnen je zwei Punkte abgezogen, um die Chancengleichheit zu wahren. Zwölf Schützen durften sich 39 Punkte gutschreiben lassen, darunter der Sieger des Nudelschiessens Bruno Streule sowie Patrick Sprenger, dessen ganze Familie geschossen hat.

Bester Sprenger hinter Vater Patrick, 33. Rang, ist der achtjährige Sven, zugleich jüngster Schütze, mit 32 Punkten auf dem 95. Platz. Hier wächst für den Vater starke Konkurrenz heran.

Der Präsident des organisierenden Vereins, Werner Wittwer, gewann das Familienduell gegen seine bessere Hälfte Stefanie mit 33 zu 31 Punkten. Die Hausherrin kann sich damit trösten und auch rühmen, mit ihren Kollegen von den Balgacher Schalmeien wieder ein Gedicht von Nachtessen gezaubert zu haben. Die Schalmeien trugen auch mit dazu bei, dass mit 157 Teilnehmern eine Rekordbeteiligung vermeldet werden konnte. Auch die Männerchöre von Rebstein und Montlingen, die Schützenkameraden vom FSG Zihlschlacht, vom FSV Oberriet, den FS Heiden, Reute und Oberegg sind wieder zahlreich erschienen.

Zähe Pulverkiste: 23 Treffer, aber keiner in der Mitte

Bester Vorderländer war der 15-jährige Luca Graf, mit 39 Punkten auf dem vierten Rang, der, wenn er so weiter macht, bald einmal ein grosser Konkurrent für seinen Vater Hansruedi werden könnte. Dieser, selber ein ausgezeichneter Schütze, musste sich diesmal mit 37 Punkten (zwei Abzug) mit dem 35. Rang begnügen.

Gespannt waren natürlich alle auf das abschliessende Pulverkisten-Schiessen. Diese Spannung löste sich aber in Luft auf, denn nach 48 Schützen musste das Schiessen wegen Dunkelheit abgebrochen werden. Die Pulverkiste wurde zwar 23 Mal getroffen, nicht aber in der Mitte, wo der Zünder ausgelöst worden wäre.

Ranglisten gibt es auf www.schiesssport-blatten.ch.

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