Neuer Präsident für die Ortspartei

BERNECK. Nach einem Übergangsjahr gab Helga Klee den Vorsitz der FDP Berneck an Andi Reis ab. Die Ortspartei organisierte im vergangenen Jahr fünf Anlässe und durfte drei Neumitglieder begrüssen.

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Vizepräsidentin Helga Klee, Nationalratskandidat Urs Blaser (l.) und der neue Ortspartei-Präsident Andi Reis. (Bild: pd)

Vizepräsidentin Helga Klee, Nationalratskandidat Urs Blaser (l.) und der neue Ortspartei-Präsident Andi Reis. (Bild: pd)

«Grosse Werke vollbringt man nicht mit Kraft, sondern mit Ausdauer», sagte Helga Klee am vergangenen Donnerstag. Dieses Motto gelte nicht nur für die Ortspartei, sondern für alle Kantonalparteien: «Es sind motivierende Ergebnisse, die die FDP bei den Wahlen in den Kantonen Basel, Luzern, Appenzell Ausserrhoden, Zürich und Tessin erzielt hat.»

Die Organisation der verschiedenen Anlässe der Ortspartei habe gezeigt, dass sich der Vorstand bemüht, den Kontakt zu den Mitgliedern zu pflegen. Die Präsidentin hob den Besuch bei der Bernecker Firma Biodenta besonders hervor. Ebenfalls in guter Erinnerung bleiben die positiven Resultate der Abstimmungen über die Erneuerung und Renovation der St. Galler Spitäler. «Die Standaktionen haben sich gelohnt», freute sich Klee.

Erfolgreicher Verkaufsstand

Das Jahresmotto der FDP-Kantonalpartei heisst «Freisinn – Gemeinsinn». Dieses nahmen sich auch die Bernecker Freisinnigen zu Herzen und führten am Jahrmarkt einen Verkaufsstand mit Gebrauchs- und Geschenkartikeln des Arbeitslosenprojektes Fit4job in Heiden. Der Erlös von 1200 Franken motivierte die Ortspartei dazu, die Aktion am diesjährigen Jahrmarkt zu wiederholen.

Helga Klee schloss ihren Jahresbericht mit der Aufforderung an die Mitglieder, auch die Versammlungen und Tagungen der Kantonalpartei zu besuchen. Speziell erwähnte sie den Kantonalen Parteitag vom 12. Juni in Rapperswil-Jona mit Bundesrat Johann Schneider-Ammann sowie die Besichtigung der Firma Pro Verde in Rebstein vom 6. Juli. Sie appellierte, auch an den eidgenössischen Wahlen im Herbst teilzunehmen.

Rotationsprinzip endet

Nach dem Rücktritt von Präsident Marcel Manser im Mai 2014 fehlte ein geeigneter Nachfolger, und der Vorstand führte das Rotationsprinzip ein. Das hiess für die damalige Vizepräsidentin Helga Klee, dass sie die Partei für ein Jahr führen musste. Mit grosser Freude gab sie den Versammelten am Donnerstag bekannt, dass mit dem Bankfachmann Andi Reis ein geeigneter Mann für das Präsidentenamt gefunden wurde. Er wurde einstimmig gewählt. Das Amt der Vizepräsidentin übernimmt Helga Klee. Edith Schlegel, Kassierin/Adressverwaltung, Ralph Brander, Aktuar, Hans Frei, Veranstaltungen, und die beiden Beisitzer Marcel Manser und Andreas Zellweger vervollständigen den Vorstand.

Referat zum Lehrplan 21

Gastreferent Urs Blaser, Schulpräsident und Stadtrat in Gossau, stellte die Eckwerte des Lehrplans 21 vor, der im laufenden Jahr von fast der Hälfte aller St. Galler Schulgemeinden eingeführt wird. Der Lehrplan gilt für 21 Kantone der Deutschschweiz und beschreibt, was Schülerinnen und Schüler am Ende der Volksschule können und wissen müssen. Urs Blaser hob hervor, dass Wissen und Können nicht nur vermittelt werden müssen, sondern auch Gelegenheiten geschaffen werden sollen, Wissen und Können anzuwenden.

Vehement wehrte er sich dagegen, dass der Lehrplan 21 im Kindergarten Sexualunterricht vorschreibe. «Das stimmt nicht», stellte Blaser klar. (pd)