Neuer Präsident der Kirchgemeinde

REUTE. An der evangelischen Kirchgemeindeversammlung Reute-Oberegg haben die Stimmberechtigten Markus Bruderer zu ihrem neuen Präsidenten gewählt. Der Umbau des Pfarrhauses wird vorerst nicht ausgeführt.

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Der Neue: Markus Bruderer. (Bild: pd)

Der Neue: Markus Bruderer. (Bild: pd)

Die scheidende Präsidentin der Kirchenvorsteherschaft (Kivo), Regula Schibli, zeigte sich an der Kirchgemeindeversammlung vom vergangenen Sonntagmorgen erleichtert. Grund dafür war die Regelung ihrer Nachfolge. Mit Markus Bruderer stellte sich eine ausgewiesene Fachperson zur Wahl. Bruderer war in Wolfhalden Pfarrer, bevor er rund 30 Jahre lang an der Kantonsschule Heerbrugg als Religionslehrer tätig war. Seit vielen Jahren ist er mit seiner Frau im Weiler Rohnen wohnhaft, hat zwei erwachsene Kinder und ein Enkelkind.

Durchnässter Mauersockel

Als Ersatz für den aus gesundheitlichen Gründen zurücktretenden Hans-Peter Tobler stellte sich Arthur Sturzenegger zur Wahl in die GPK. Sowohl Bruderer als auch Sturzenegger wurden von der Versammlung einstimmig gewählt. Der Umbau des Pfarrhauses zu einem Mehrfamilienhaus werde gemäss Regula Schibli nochmals zurückgestellt. Es sei unerlässlich, den durchnässten Mauersockel vorgängig zu entfeuchten und zu sanieren. «Beim Umbau 2009 sind diesen Belangen offensichtlich zu wenig Beachtung geschenkt worden», bedauerte die Präsidentin. Im kürzlich erhaltenen Analysebericht der CSD Ingenieure AG, St. Gallen, sind etliche Lösungen enthalten, die die Baukommission in Kürze überarbeiten wird. Aus wirtschaftlichen Gründen sollten die Umbauarbeiten nicht mehr als 800 000 Franken kosten. Der ursprünglich geplante Umbau übersteigt diese Empfehlung jedoch massiv. (pd)