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NEUER KATASTER WIRD AUFGEBAUTNEUER KATASTER WIRD AUFGEBAUT: Optimierung an der A13 ein Thema

Das Bundesamt für Strassen (Astra) bereinigt die Baulinien der Autobahnen. Davon betroffen ist auch die Autobahn auf dem Gebiet der Gemeinde Au. Das Projekt liegt ab 22. Januar im Rathaus auf.
Kurt Latzer
Die Baulinie des Bundes (rot) reicht auf der Zollstrasse vom Zollkreisel bis zur Liegenschaft der St. Galler Kantonalbank. (Bild: pd)

Die Baulinie des Bundes (rot) reicht auf der Zollstrasse vom Zollkreisel bis zur Liegenschaft der St. Galler Kantonalbank. (Bild: pd)

Kurt Latzer

Wie auf den Plänen zu sehen ist, wird die Baulinie entlang der Autobahn grösstenteils näher an die Fahrbahnen heran gerückt. Interessant ist, dass im Gebiet von Au nicht nur an der Autobahn Baulinien eingezeichnet sind, sondern auch im Dorf. Weil die Zollstrasse als Zubringer zur A13 geführt wird, gilt auch dort eine Baulinie des Bundes. Sie reicht vom Zollkreisel bis auf die Höhe der Liegenschaft der St. Galler Kantonalbank.

Deutlich mehr Platz als links und rechts der Zollstrasse behält sich der Nationalstrassenbau bei der Brücke über die Bahnlinie und den Rheintaler Binnenkanal, etwa zehn Meter ab der Fahrbahn. Weniger Platz für allfällige Änderungen bleibt gemäss den neuen Plänen bei der Pizzeria neben dem Zollkreisel, dort wird die Baulinie ein paar Meter in Richtung Kreisel verschoben.

Auf dem Gemeindegebiet Au werden die Baulinien grösstenteils zurück genommen respektive verengt. Warum? Silvan von Wartburg, Pressesprecher beim Astra: «Die Baulinien werden dem geltenden Astra-Standard angepasst. Dieser sieht auf der Hauptachse in der Regel einen Abstand von 25 Metern ab der Mittelachse vor.»

Linie dient auch dem Unterhaltsperimeter

Die Baulinien des Bundes existieren in Au nicht nur entlang der Autobahn, sondern reichen ein Stück weit auf der Zollstrasse ins Dorf. Weshalb braucht man dort überhaupt eine Baulinie, zumal ein Teil der Linie über eine steil abfallende Böschung hinausragt? «Das Astra ist nicht nur ver­antwortlicher Eigentümer der Stammachse der Nationalstrasse, sondern verfügt auch ausserhalb davon über Strasseneigentum und entsprechende hoheitliche Verantwortung. Mit den Bau­linien wird auch dieser sogenannte Unterhaltsperimeter gesichert», sagt von Wartburg.

Auch beim sogenannten Zollkreisel in Au wird die Baulinie ein paar Meter zurückgenommen. Bräuchte man den Boden dort nicht für eine zukünftige Entflechtung von Zoll und «Normalverkehr»?

«Mit dem vorliegenden Projekt wird der Bestand abgebildet, gesichert und technisch bereinigt. Da Baulinien ohnehin Bestandteil eines jeden Ausführungsprojekts sind, werden sie projektspezifisch den konkreten Bedürfnissen angepasst», sagt der Astra-Mediensprecher.

Mehr Platz an der Autobahn schaffen

Beim Bundesamt für Strassen kennt man die Verkehrsprobleme beim Autobahnknoten und dem Grenzübergang Au. Gibt es Pläne, dort den Verkehr zu entflechten? «Wir haben die Situation beim Autobahnknoten Au in den letzten Jahren stetig optimiert. Um weitere Optimierungen vornehmen zu können, versuchen wir zurzeit, bessere Rahmenbedingungen, mehr Platz, zu schaffen», heisst es beim Astra. Um mehr Platz für den Verkehr direkt an der Autobahn zu schaffen, «gibt es zurzeit Optimierungsansätze», über die man zu gegebener Zeit informieren wolle.

In der Schweiz wird zurzeit der Kataster der öffentlich-rechtlichen Eigentumsbeschränkungen (ÖREB-Kataster) aufgebaut. Mit ihm sollen alle öffentlich-rechtlichen Eigentumsbeschränkungen, die auf einem Grundstück lasten, systematisch dokumentiert und digital abgerufen werden können. In ÖREB werden auch Baulinien der Nationalstrassen aufgenommen. Dies dient der Wahrung der Interessen der Nationalstrassen, resp. der Sicherung bestehender und geplanter Anlagen. Das Bundesamt für Strassen ist verpflichtet, die Baulinien in den Kataster einzuspeisen . (pd)

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