Neuer Clubrekord für Selina Kölbener

Gute Leistungen erbringen, aber auch sich erholen, lachen und essen sind die Hauptaktivitäten an einem Wettkampfwochenende, und ein solches erlebten die Gruppen Speed A und B des Schwimmklubs Widnau kürzlich in Chur.

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Die Schwimmer des SK Widnau zeigten in Chur gute Leistungen. (Bild: pd)

Die Schwimmer des SK Widnau zeigten in Chur gute Leistungen. (Bild: pd)

SCHWIMMEN. Kaum angekommen, ging es gleich ins Wasser. «Das Einschwimmen war ein echter Kampf, viele verschiedene Schwimmer treffen aufeinander, jeder hat ein anderes Tempo und einen anderen Schwimmstil, es war schwierig, sein Programm durchzuziehen», so die Widnauer Wettkampfschwimmer. Danach folgte das Warten auf die ersten Rennen.

Seewer erfüllt SM-Limite

Die Schwimmer amüsierten sich zwar auch prächtig in der nahe gelegenen Turnhalle, die als Aufenthaltsraum diente; doch vor den Rennen ist höchste Konzentration angesagt. Jeder Schwimmer konzentriert sich auf seinen Lauf und möchte neue Bestzeiten erzielen. Die gelangen Schwimmern von Widnau auch an diesem Wochenende wieder: Selina Kölbener sicherte sich über 100 m Delfin Bronze und erweiterte ihre Medaillensammlung über 100 m Brust und 200 m Lagen. Über 200 m Lagen unterbot sie ihre eigene Bestleistung und erzielte damit einen neuen Clubrekord. Fabienne Seewer ergatterte sich ebenfalls über die Bruststrecke eine Medaille, sie durfte sich über Bronze freuen und erfüllte damit die Limite für die Schweizer Nachwuchs-Meisterschaft im Sommer.

Gleich zwei Damenteams

Stark schwamm Levina Smith über 100 m Rücken im grossen Startfeld der zwölfjährigen Athletinnen und wurde mit Bronze belohnt. Tereza Placha, Evita Forster, Mario Benz und Michael Voemel konnten sich über alle geschwommenen Strecken verbessern. Yves Steiger, Esther Städler, Patrick Engler und Ronya Büchel schwammen besonders über die Lagenstrecken sehr stark. Auch Stephanie Ackermann, Melanie Stieger und Maria-José Stangl erzielten gute Leistungen, sie waren über die Crawlstrecken stark.

Am Ende des Tages fanden noch die Staffeln statt, in denen zwei Widnauer Damenteams starteten. Für die Jungs bedeutete dies anfeuern, denn sie waren zu wenige, um ein Herrenteam zu bilden. Dann rückte auch schon die Abreise nahe. Ein erfolgreiches Wettkampfwochenende war zu Ende. (MST)

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