Neuer «alter» Präsident am Werk

OBERRIET. Der neue Oberrieter Schulpräsident begrüsste gestern Abend Lehrkräfte und Mitarbeitende der Oberstufe Oberriet-Rüthi am Neujahrsapéro. Weiter stellte er den neu konstituierten Schulrat sowie die neue Schulsozialarbeiterin vor.

Kurt Latzer
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Sie sind für die Oberstufe Oberriet-Rüthi verantwortlich. Die Schulräte v. l.: Markus Wüst, Yvonne Kalberer, Daniel Feldmann, Cornel Mattle, Monika Betschart, Vizepräsident Andreas Graber und der neue Schulpräsident von Oberriet, Karl Loher. (Bild: Kurt Latzer)

Sie sind für die Oberstufe Oberriet-Rüthi verantwortlich. Die Schulräte v. l.: Markus Wüst, Yvonne Kalberer, Daniel Feldmann, Cornel Mattle, Monika Betschart, Vizepräsident Andreas Graber und der neue Schulpräsident von Oberriet, Karl Loher. (Bild: Kurt Latzer)

Nach einleitenden Worten zur Bildung im Allgemeinen, zur Oberstufe Oberriet-Rüthi und der Gesellschaft stellte Karl Loher den neuen Schulrat vor. Am 10. Dezember hat sich der neue Schulrat konstituiert. Als Vizepräsident hat sich Andreas Graber zur Verfügung gestellt. Die Kommission Bildung setzt sich aus der Vorsitzenden Yvonne Kalberer, Monika Betschart und Cornel Mattle zusammen.

Rahmen für Qualität schaffen

Für die Personalkommission zeichnet Daniel Feldmann verantwortlich, die Finanzkommission wird durch Yvonne Kalberer komplettiert. Die Kommission Facility Management (Gebäude) steht unter dem Vorsitz von Markus Wüst und Andreas Graber. Letzterer ist auch für die «OR-Schulen Informatik» verantwortlich. Als IKS-Beauftragte wurde Yvonne Kalberer bestätigt.

Als Delegierte wurden bestimmt: Andreas Graber und Daniel Feldmann (Schulbusbetrieb), Cornel Mattle (Musikschule), Monika Betschart (Logopädische Vereinigung) und Yvonne Kalberer (Alles klar).

Karl Loher gab im Namen des Schulrates gegenüber allen Mitarbeitenden der Oberstufe das Versprechen ab: «Wir vom Schulrat werden alles unternehmen, euch die nötigen Rahmenbedingungen bereitzustellen und tatkräftig zu unterstützen, um eine hohe Qualität der Oberstufenschule Oberriet-Rüthi zu gewährleisten.» Als neue Mitarbeiterin an der Oberstufe Oberriet-Rüthi begrüsste Karl Loher die Schulsozialarbeiterin Julia Ballog. Sie habe ihre Arbeit am 1. Januar an den beiden Oberstufenzentren von Oberriet und Montlingen aufgenommen. «Sie wird uns mit einem 25-Prozent-Pensum zur Verfügung stehen», sagte der neue Schulratspräsident.

Kennenlernen im Mittelpunkt

Bei der kurzen Vorstellung seiner Person zitierte er die Worte auf der Einladung für den Neujahrsapéro: «Mit dem neuen Jahr erhalten wir einen neuen «alten» Schulratspräsidenten». Es stimme, er kehre in eine gewohnte Umgebung zurück und freue sich sehr, als fast vollamtlicher Schulratspräsident für die Oberstufen- und die vereinigte Primarschulgemeinde verantwortlich zu sein. «Ich bin überzeugt – die ersten Kontakte haben mir dies bestätigt –, dass ich nun mehr Zeit für eure Anliegen aufbringen und mich noch tiefer in die komplexen Abläufe und Entscheidungsprozesse einleben kann», so Loher.

Die gemeinsame Arbeit betreffend sei es vermessen, ja sogar leichtsinnig, zum jetzigen Zeitpunkt strategische Ziele des neuen Schulrates zu formulieren. «Im ersten Schritt gilt es, sich in der neuen Zusammensetzung einzuarbeiten und kennenzulernen», sagte Loher. In einem zweiten Schritt werde der Schulrat an einer Klausurtagung im Frühling die Legislaturziele erörtern und nennen.

Viele Pensionierungen in Sicht

Bei den Zielen gehe es nicht nur um die Ausarbeitung einer seriösen Finanzplanung, sondern auch um eine weitsichtige Personalplanung. «Am Oberstufenzentrum Montlingen werden in den kommenden Jahren überdurchschnittlich viele Lehrkräfte in den Ruhestand verabschiedet», betonte Karl Loher. Ihre Nachfolge gelte es frühzeitig zu planen.

Zum Schluss des offiziellen Teils würdigte er den Einsatz der Hauswarte und der vier Frauen der Schulverwaltung. «Hauswarte, meistens im Hintergrund, unauffällig, aber stets in Bereitschaft verrichten eine immense Arbeit», sagte der Schulratspräsident, «und ohne die Frauen in der Verwaltung wäre die ganze Schule wie ein Körper ohne Herz.»