Neuen Präsidenten gewählt

Kürzlich hielt der Verein für Vogelschutz und Vogelkunde von Rheineck und Umgebung seine HV ab. An der Spitze kam es zu einem Wechsel.

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RHEINECK. Am Mittwochabend durfte Ernst Brägger an der HV des Vereins für Vogelschutz und Vogelkunde Rheineck und Umgebung 27 Vereinsmitglieder und den Abendreferenten Dr. U. Rehsteiner herzlich begrüssen. Der Referent verstand es, mit seinem Vortrag über das Steinhuhn in Wort und Bild alle Anwesenden in seinen Bann zu ziehen. Dieses Rauhfusshuhn kommt in unserem Kanton nur noch im südlichen Alpengebiet vor. Ab und zu breitet es sich in Bruterfolgsjahren bis zu den Südhängen der Churfirsten-Alvierkette aus, um später wieder aus diesem Raum zu verschwinden.

Wegen gesundheitlichen Problemen des Präsidenten führte danach Walter Gabathuler durch die Vereinsgeschäfte.

Seit über 60 Jahren ist Walter Gabathuler für die Wasservogel-Zählung am Alten Rhein zuständig, organisiert Exkursionen für ornithologisch interessierte Gruppen durchs nahe Riet, an die Ufer des Bodensees und in die Voralpen. Er dankte seinen Helferinnen und Helfern für die tatkräftige Unterstützung. Auch dafür, dass sie sogar den Weg von Chur oder St. Gallen nach Rheineck nicht scheuten.

Über fünfzig Jahre Einsatz

Mit einfühlsamen Worten würdigte Walter Gabathuler die mehr als 50 Jahre Präsidentschaft von Ernst Brägger. Der alle Vereins-Aktivitäten in der Presse minutiös ankündigte, sich immer an den Anlässen selber aktiv beteiligte, Autotransporte anbot, viele Mitglieder per E-Mail persönlich an die Anlässe erinnerte. Ernst Brägger hat die Präsidentenbürde stets mit Würde getragen.

Mit grossem Applaus durfte er einen Früchtekorb und die besten Wünsche für sein Wohlergehen entgegennehmen.

Komfortable Lage

Nicht alle Vereine sind heute in der komfortablen Lage, einen jungen Präsidenten aus der eigenen Kommission wählen zu können. Mit Applaus und grosser Freude durfte Ernst Gygax zum neuen Präsidenten gewählt werden. So freuen sich die Mitglieder, den Verein in gewohnter Weise weiterzuführen und der Bevölkerung ihre Aktivitäten wie bisher anbieten zu können. (pd)