Neue Tarife für Feuerungskontrolle

Der Gemeinderat teilt den Steuerabschluss 2014 mit und kann vermelden, dass in elf kontrollierten Gastbetrieben keine Beanstandungen vermerkt werden mussten.

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MARBACH. Bei den Steuern natürlicher Personen war im Voranschlag 2014 eine einfache Steuer von Fr. 3 500 000 erwartet worden. Nun ist sie mit Fr. 3 481 228 um 0,54 Prozent tiefer ausgefallen. Dabei liegt die einfache Steuer des laufenden Jahres Fr. 61 485 unter den Erwartungen, die Nachzahlungen früherer Jahre liegen um Fr. 42 713 darüber. Bei einem Steuerfuss von 140 Prozent liegt der tatsächliche Steuerertrag bei den natürlichen Personen Fr. 25 252 tiefer als erwartet. Er beträgt total Fr. 4 874 747 oder 0,52 Prozent weniger als im Voranschlag 2014 vorgesehen. Der Ertrag der Feuerwehrersatzabgabe beläuft sich auf Fr. 140 964 und liegt damit 0,69 Prozent über den Erwartungen. Bei den Steuern juristischer Personen liegt der tatsächliche Ertrag mit Fr. 246 636 um 8,65 Prozent oder Fr. 23 363 tiefer als erwartet. Der Ertrag der Grundstückgewinnsteuern fällt mit Fr. 139 407 um 7,06 Prozent oder Fr. 10 592 tiefer aus als erwartet. Bei den Quellensteuern liegt der Ertrag mit Fr. 236 093 um 31,16 Prozent oder um Fr. 56 093 über den Erwartungen.

Feuerungskontrolle: Neue Tarife

Die Mittelrheintaler Gemeinden sowie Rebstein und Marbach führen seit mehreren Jahren eine gemeinsame Koordinationsstelle über die Feuerungskontrolle mit einer einheitlichen Tarifordnung. Aufgrund gestiegener Kosten bei den Fachstellen (EDV-Programme, Lohnkosten, Wartung und Eichung der Messgeräte usw.) beschlossen die Gemeinderäte, den seit 1. Januar 2008 geltenden Tarif anzupassen. Der neue Tarif gilt seit 1. Januar 2015. Beim Modell der liberalisierten Feuerungskontrolle haben die Anlagenbesitzer die Wahl, die Anlage durch einen amtlichen Kontrolleur oder durch einen Fachmann der Heizungsbranche überprüfen zu lassen. Erfolgen Feuerungskontrolle und der Anlagenservice in einem Arbeitsgang, sind die Messresultate durch den Heizungsfachmann mitzuteilen.

Gemeindeamt: Amtsübergabe

Auf den 1. Januar 2015 wurde das Gemeindeamt Marbach vom bisherigen Gemeindepräsidenten René Zünd an den neuen Präsidenten Alexander Breu übergeben. Die Übergabe der Akten und Unterlagen ist im genehmigten Übergabeprotokoll geregelt.

Kanzlei: Amtsübergabe

Ebenfalls auf den 1. Januar 2015 wurde die Leitung der Gemeinderatskanzlei und des Sozialamtes samt diversen Nebenämtern von dem bisherigen Leiter Alexander Breu an die Nachfolgerin Gianna Fiorelli übergeben. Auch diese Übergabe wurde im genehmigten Übergabeprotokoll geregelt. Der Gemeinderat wünscht dem neuen Gemeindepräsidenten und der neuen Gemeinderatsschreiberin viel Freude und Befriedigung in ihren Ämtern.

Lebensmittelkontrolle

Das Amt für Verbraucherschutz und Veterinärwesen, Abteilung Lebensmittelkontrolle, hat im vergangenen Jahr elf Gaststätten und Verkaufsbetriebe in der Gemeinde Marbach kontrolliert. Dabei fielen sämtliche Kontrollen sehr erfreulich aus, es mussten keine Beanstandungen vermerkt werden.

Neue Hauswartin

Auf den 31. Dezember 2014 ist die langjährige Betreuerin und Hauswartin des Ortsmuseums Oberes Bad, Susanne Heule, zurückgetreten. Ihre Aufgaben hat die in der Nähe des Museums wohnende Ursula Kobelt in verdankenswerter Weise übernommen. Reservationen nimmt die neue Hauswartin unter der Telefonnummer 071 777 25 75 entgegen. (gk)

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