Neue Spielgeräte: Die Badi wird für Kinder attraktiver

Der Stadtrat Rheineck stimmte der Erneuerung der Problembeläge rund ums Badi-Hauptbecken zu und vergab die Belagsarbeiten an die Firma Implenia AG.

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RHEINECK. Die Belagsflächen rund um das Hauptbecken weisen eine sehr rauhe, ausgewaschene Oberfläche auf und sind im Übergang zum Becken mit grossen Rissen und Spalten versehen, was zur Verletzungsgefahr für Kinderfüsse wird. Zudem sind die Beläge durch frühere Aufdoppelung zu hoch an das Becken angeschlossen worden. Mit den letztjährigen Arbeiten konnten 30 m dieses Belages neu erstellt und damit die Situation verbessert werden. Weitere Sanierungsflächen könnten etappenweise in den nächsten Jahren ausgeführt werden.

Zudem sind die eingesetzten Spielgeräte rund um das Kinderbecken alt, wenig attraktiv und entsprechen nicht mehr den Sicherheitsvorschriften. Deshalb sollen neben der Belagssanierung noch vor der Badesaison 2013 neue Spielgeräte für Kinder angeschafft werden. Dazu gehört eine Kunststoffrutsche mit Fallschutz, eine 2er-Quaderschaukel mit Fallschutz und ein Wippgerät für Kleinkinder Mit dem Kauf dieser Geräte wird der Kinderspielplatz rund um das Kinderbad deutlich aufgewertet. Zudem verbessert sich die Sicherheit markant. Eliminiert werden damit die alte Schaukel und die alte Metall-Rutschbahn, die für die Kinder in der Sommerhitze meist eine zu heisse Rutschfläche aufweist.

Neuer Marktchef

Markus Zünd, Leiter der Abteilung Werke, übte neben seinem 100%-Pensum auf der Stadtverwaltung auch die anspruchsvolle Funktion als Marktchef aus. Ihm obliegt die Organisation der von der Stadt geführten Märkte in Rheineck – wie Martini- und Jakobi-Markt. Um Markus Zünd zu entlasten, wählte der Stadtrat mit Thomas Sidler, Bauamtvorarbeiter, einen neuen Marktchef. Somit wird sich Markus Zünd voll und ganz den Tätigkeiten als Leiter der Abteilung Werke widmen können. Am Jakobi-Markt vom 23. Juni wird Thomas Sidler noch vom Vorgänger unterstützt, danach wird er die Aufgaben als Marktchef selbständig führen. Der Stadtrat dankt Markus Zünd für die ausgeübte Funktion.

Vereinbarung mit Pro Senectute

Mit der Neuorganisation auf 1. Januar wurden die Vormundschaftsbehörden in der regionalen Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde in Goldach zusammengeführt. Gleichzeitig wurden unter derselben Dachorganisation die Amtsvormundschaften vereinigt. Ebenso auf den 1. Januar wurden die Sozialdienste Thal und Rheineck zusammengeführt, mit Sitz in Thal. Der Sozialdienst Thal-Rheineck erfüllt ausschliesslich den Sozialdienst für sozialhilferechtlich berechtigte Sozialhilfebezüger sowie die Begleitung und Betreuung im Asyl- und Flüchtlingsbereich.

Für ältere Personen, die weder Anspruch auf eine vormundschaftliche noch auf eine sozialhilferechtliche Begleitung und Betreuung haben, jedoch trotzdem ihre Interessen nicht mehr voll wahrnehmen oder ihre Aufgaben ohne Hilfe Dritter erfüllen können, besteht kein Angebot mehr. Sie sind dennoch nicht mehr in der Lage, ihre Eigenverantwortung in vollem Umfang wahrzunehmen. Diese Lücke lässt sich durch Verwandte oder nahestehende Personen häufig nicht schliessen. Die frühzeitige Beratung kann den Vorteil haben, dass berechtigte Leistungen aus der Sozialversicherung rechtzeitig geltend gemacht werden, so dass z. B. Zahlungsausfälle im Falle eines Übertrittes in ein Altersheim vermieden werden können. Der Rat befürwortete den Abschluss einer Leistungsvereinbarung mit der Pro Senectute und bewilligte den nötigen Kredit. (sk)

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