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Neue Saison, neue Ausgangslage

Schweizer Meister Kriessern startet am Samstag um 20 Uhr mit der Finalrevanche des letzten Jahres gegen Willisau in die Saison.
Patrick Dietsche
Herrlicher Wurf von Damian Dietsche (blau) am Kriessner Grenzlandturnier. (Bild: Archiv/pd)

Herrlicher Wurf von Damian Dietsche (blau) am Kriessner Grenzlandturnier. (Bild: Archiv/pd)

Die Ringerstaffel Kriessern hat in den letzten drei Saisons stets den Titel gewonnen. Auch in dieser Saison gehören die Rheintaler zu den Titelkandidaten, die Teams dürften aber wegen Ausfällen der Spitzenringer im vorolympischen Jahr näher zusammengerückt sein.

Die Erwartungen an den dreifachen Champion sind im Umfeld nicht kleiner geworden. Doch die Rheintaler wollen ihre aktuelle Situation nutzen, um ihre Erfolge möglichst nachhaltig zu sichern.

Wieder Meister werden – aber nicht um jeden Preis

Das heisst, dass Kriessern die Saison 2019 unter den Schwerpunkt «weiterer Einbau des eigenen Nachwuchses und Verbesserung der Rahmenbedingungen» stellt. Man hat in Kriessern noch nicht vergessen, was passiert, wenn man eine Siegesserie zu lange ohne Kompromisse aufrechterhalten will.

Zudem werden dem Meister die zwei Teamstützen Marc Dietsche und Ramon Betschart nicht während der ganzen Meisterschaft zur Verfügung stehen. Sie nehmen, wie allerdings auch Stützen anderer Teams, an der Weltmeisterschaft im September einen ersten Anlauf, um ihr grosses Ziel – die Olympischen Spiele – zu erreichen. Das bedingt auch spezifische Vorbereitungen in der Meisterschaftsphase, um den ganzen Qualifikationszyklus durchstehen zu können.

Der sportlichen Führung des Meisters ist bewusst, dass die Absenzen der beiden Leistungsträger ins Gewicht fallen, doch ebenso klar ist ihr, dass es für die Erreichung eines Olympia-Quotenplatzes keine Kompromisse erträgt. Es würde die Arbeit der letzten Jahre ad absurdum führen, wenn die internationalen Ringer den eingeschlagenen Weg nun nicht konsequent zu Ende gingen.

Als Titelfavorit kann sicher der samstägliche Gegner aus Willisau genannt werden, obwohl auch die Luzerner wegen ihrer guten Arbeit in den letzten Jahren nun mit der Abwesenheit von mehreren Leistungsträgern «bestraft» werden.

Titelfavoriten sind die üblichen Verdächtigen

Immer ein Titelkandidat ist die RS Freiamt und auch aus der Klosterstadt Einsiedeln war zu vernehmen, dass die Finalqualifikation in diesem Jahr auf der Agenda steht. Im hinteren Bereich der Tabelle dürften sich die Ringerriegen aus Schattdorf und Hergiswil wiederfinden, wobei vorab die Urner einige gute Nachwuchsleute im Köcher haben.

Generell kann gesagt, werden, dass die besondere Kon- stellation im vorolympischen Jahr die Teams wahrscheinlich enger zusammenrücken lässt und daher mit einer spannenden Meisterschaft gerechnet werden kann.

Das Aufeinandertreffen der Kriessner und des RC Willisau am Samstag ab 20 Uhr in der Mehrzweckhalle in Kriessern ist nicht nur die Finalrevanche, sondern auch jene des Grenzlandturniers vor zwei Wochen, in dem die Gastgeber obenaus gerungen haben.

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