Neue Regeln für Radarfallen

Für das Aufstellen von Radarfallen im Strassenverkehr gelten ab sofort die unten stehenden Regeln. Die Polizei ist freundlichst um strikte Einhaltung gebeten, damit sich die Oberrieter Radargegner wieder beruhigen und ihr erbitterter Kampf gegen Kontrollen sich anderswo nicht wiederholt.

Gert Bruderer
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Für das Aufstellen von Radarfallen im Strassenverkehr gelten ab sofort die unten stehenden Regeln. Die Polizei ist freundlichst um strikte Einhaltung gebeten, damit sich die Oberrieter Radargegner wieder beruhigen und ihr erbitterter Kampf gegen Kontrollen sich anderswo nicht wiederholt.

1. Radarkästen sind zulässig auf Strassenabschnitten, die wegen Bauarbeiten oder zum Beispiel nach einem Erdrutsch für den Verkehr gesperrt sind – solange, bis die Sperrung aufgehoben wird.

2. Die Geschwindigkeitsmessung mit Radargeräten ist in begründeten Fällen erlaubt auf abgelegenen, kaum befahrenen Kieswegen.

3. Radarkästen an Staatsstrassen sind verboten.

4. Oberriet ist für Radarfallen Tabuzone.

Sollten Polizei und Kanton mit diesen neuen Bestimmungen nicht einverstanden sein, haben sie die Möglichkeit, zu «täubele», eine Facebook-Gruppe ins Leben zu rufen und bei Nacht und Nebel die Autos von Radargegnern mit Farbe zu beschmieren. In Oberriet, wo einige der Radargegner ihrerseits den Radarkasten an der Staatsstrasse beschmiert haben, findet die Polizei dann wahrscheinlich auch gleich die fürs Schmieren benötigte Farbe.

gert.bruderer@rheintalverlag.ch

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