Neue Erkenntnisse im Stangenwald

Rechtzeitig zum Osterfest räumt Widnau die Weihnachtsbeleuchtung entlang der Bahnhofstrasse ab. Das Volk nennt sie Stangenwald. Letztes Jahr blieben die Lämpchenstränge über den Sommer an den noch zierlichen Bäumchen hängen.

René Schneider
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Rechtzeitig zum Osterfest räumt Widnau die Weihnachtsbeleuchtung entlang der Bahnhofstrasse ab. Das Volk nennt sie Stangenwald. Letztes Jahr blieben die Lämpchenstränge über den Sommer an den noch zierlichen Bäumchen hängen. Nahe dem Bahnhof wurde dann auch die letzte Bauetappe fertig, jene zwischen Nüesch-Kreisel und Bahnlinie; auf Gemeindegebiet von Au. Jene Bäumchen schmückte darum die Gemeinde Au. Mit ähnlichen, aber deutlich üppiger leuchtenden Girlanden als die der Gemeinde Widnau. Das fiel auf. Belustigte bis gekränkte Reaktionen von Weihnachtsbaum-Experten aus der Bürgerschaft nahm der Widnauer Gemeinderat ernst. Er versprach, die Strahlkraft der Widnauer Bäumchen bis zum kommenden Advent zu verstärken. Diesem Versprechen kommen jetzt die Widnauer Bauarbeiter nach. Sie holen die Kabelstränge von den Bäumen, damit sie sie verlängern und dann wieder aufhängen können. Das ist nicht ganz einfach. Nebenbei zeigt sich, dass die Lichtgirlanden vor über zwei Jahren mit Draht an den Ästen befestigt worden waren, und mittlerweile die Befestigung in die Äste eingewachsen ist. Die beleuchtungs-affinen Widnauer Bürger haben nebenbei erreicht, dass die Bäume vor bleibenden Schäden bewahrt werden können. Davon könnte die Gemeinde Au profitieren, und ihren Image-Vorsprung in Sachen Bäumchen-Beleuchtung auf ihrem Abschnitt in die Zukunft retten. Wenn auch die Auer Girlanden pfadimässig mit Draht an den Ästen befestigt wurden, besteht die Gefahr, dass bald einmal die ganzen Äste von den Bäumen fallen. Samt Girlanden.

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